PRESSESPIEGEL/Unternehmen

(DJLL) Von DJ


Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.


TENCENT - Tencent gehört zu den größten Unternehmen der Welt. Bislang hat sich der chinesische Digitalkonzern weitgehend auf sein Geschäft in der Volksrepublik konzentriert. Doch das soll sich ändern, das Unternehmen baut sein Engagement in Europa massiv aus: "2020 werden wir mehr als 10 Milliarden Dollar in Europa investieren, rund ein Drittel davon in Deutschland", sagt Li Shiwei im Interview. Der Manager ist Europachef der Tencent-Cloudsparte und Architekt der europäischen Expansion des Konzerns. Deutschland, sagt er, sei für Tencent der wichtigste Markt außerhalb Chinas. Derzeit beschäftigt Tencent 20 Mitarbeiter in seiner Europazentrale in Frankfurt. Die Zahl soll in den nächsten Jahren deutlich steigen: "Besonders in Deutschland wollen wir Personal aufbauen, aber auch in Frankreich und Großbritannien", sagt Li. Der Manager will mit Produkten wie seiner Cloud-Plattform Kunden gewinnen und gleichzeitig in europäische Tech-Firmen investieren: In Deutschland schaue er sich vor allem Unternehmen in den Feldern Design, Maschinenbau und autonome Mobilität an. (Handelsblatt S. 4)


BAYER - Der neue Lobbychef von Bayer, Matthias Berninger, stellt sich hinter den "Green Deal" der EU-Kommission. "Die Industrie sollte sich an die Spitze der ökologischen Modernisierung stellen", sagt er. Gleichzeitig verteidigt er Glyphosat: Das Mittel sei in den USA und Lateinamerika für die Landwirtschaft systemrelevant. (Handelsblatt S. 18)


VOLKSWAGEN - Der Wolfsburger Autokonzern verkauft mehr Autos als Toyota, doch die Japaner sind an der Börse mehr als doppelt so viel wert. VW-Chef Herbert Diess will im nächsten Jahrzehnt deutlich an Effizienz zulegen, um in der Börsenbewertung mit Toyota gleichzuziehen. (Handelsblatt S. 20)


SAP - Der Milliardär, Mäzen und SAP-Gründer Hasso Plattner droht, aus Deutschland wegzuziehen, falls das Land eine Vermögensteuer einführt. "Bei einer zweiprozentigen Vermögensteuer muss ich Deutschland verlassen", sagte er. Was er dann mit seinen SAP-Aktien mache, müsse er sich noch überlegen. (FAZ S. 15)


HOTNEST - Der deutsche Gründer Fabian von Heimburg plant mit seiner in Schanghai ansässigen Firma Hotnest die Expansion nach Europa. "Wir wollen allen Marken, die noch nicht in China sind, helfen in China zu skalieren", sagte von Heimburg. Um den Start in Europa zu finanzieren, hat die Firma 6 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Im Februar werde Hotnest entweder in Berlin oder in München ein Büro eröffnen, um das Geschäft in Europa auszubauen, kündigte von Heimburg an. Hotnest analysiert Soziale Netzwerke und bietet eine Plattform für Marketinglösungen. (Handelsblatt S. 44)


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December 23, 2019 00:28 ET (05:28 GMT)

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