PRESSESPIEGEL/Unternehmen

(DJLL) Von DJ


Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.


UNIPER - In der Energiebranche zeichnet sich eine Klage um ein Kraftwerk immer konkreter ab. Uniper hat die Kanzlei Allen&Overy beauftragt, eine Klage gegen die Niederlande vorzubereiten, wie das Unternehmen der FAZ bestätigte. Kommt der Gesetzentwurf zum niederländischen Kohleausstieg in der jetzigen Form durch, geht Uniper vor Gericht. Konkurrent RWE prüft für seine zwei Kraftwerke auch Rechtsschritte, hofft aber noch im Dialog mit der Politik einen Ausgleich für finanzielle Nachteile zu erwirken. (FAZ S. 21)


THYSSENKRUPP - Vor der Aufsichtsratssitzung von ThyssenKrupp am heutigen Mittwoch ist die Aufmerksamkeit der Investoren groß. Doch wird es wohl nicht zu einem Beschluss darüber kommen, auf welchem Weg die 15 Milliarden Euro schwere Aufzugssparte des Konzerns versilbert werden soll, wie aus Konzernkreisen verlautet. Erwartet werden lediglich erste Interessenbekundungen von Finanzinvestoren und Konkurrenten wie Kone, Otis und Schindler. Weiterhin parallel vorbereitet wird nach Angaben des Konzerns aber auch ein Börsengang der Aufzugssparte. (Börsen-Zeitung S. 7)


WEWORK - Der Börsengang des US-Bürovermieters Wework könnte auf der Kippe stehen. Der größte Investor Softbank dringt Insidern zufolge auf eine Verschiebung des geplanten IPOs. Er wolle eine Erstnotiz an der Börse zu einem späteren Zeitpunkt, da sich Anleger besorgt über die Geschäftsentwicklung und die Unternehmensführung zeigten, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Softbank und die Wework- Muttergesellschaft We Company hätten sich dazu nicht äußern wollen. Am Sonntagabend hatte das Wall Street Journal berichtet, dass Wework angesichts weitreichender Skepsis unter Investoren eine deutlich niedrigere Bewertung für den Börsengang ins Auge fasse als zunächst angenommen. Die Muttergesellschaft denke über eine Summe nach, die sogar unter 20 Milliarden Dollar liegen könne. (Börsen-Zeitung S. 7)


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September 11, 2019 00:13 ET (04:13 GMT)

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