PRESSESPIEGEL/Unternehmen

(DJLL) Von DJ


Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.


FRESENIUS - Der Medizinkonzern Fresenius sieht vom potentiell milliardenschweren Verkauf seines Bluttransfusionsgeschäfts ab. Das geht aus einem Brief an Geschäftskunden hervor, welcher der FAZ vorliegt. Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage, dass die Transfusionssparte nun im Fresenius-Konzern bleibe. (FAZ S. 19)


AXEL SPRINGER - Vorstandschef Mathias Döpfner hat nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR beim Medienkonzern Axel Springer einen harten Sparkurs angekündigt. "Das klingt nicht nur nach einem großen Schnitt, das ist einer", sagte er der SZ. "Wo strukturell Umsatzrückgang herrscht, müssen wir restrukturieren und Arbeitsplätze abbauen." Betroffen seien die Welt, aber auch die Bild-Zeitung, die Druckereien und Zeitschriften. Die Witwe von Firmengründer Axel Springer, Friede Springer, betonte, dass das Unternehmen weiter auf Journalismus setze. (SZ S. 20)


DEUTSCHE BANK - Die europäischen Bankenaufseher wollen nach Handelsblatt-Informationen die Doppelrolle des neuen Aufsichtsrats Jürg Zeltner nicht akzeptieren. Zeltner ist im Hauptberuf Chef des Luxemburger Geldhauses KBL European Private Bankers. Die Aufsicht sieht darin einen schwer zu lösenden Interessenkonflikt. (Handelsblatt S. 33)


BASF - "BASF hat seit 1990 die Emissionen halbiert und gleichzeitig die Produktion verdoppelt", sagte BASF-Vorstandsmitglied Saori Dubourg, in einem Interview: "Aber wir stoßen an technologische Grenzen. Noch mal halbieren wird schwierig. Wir fragen uns, wie wir wachsen können und den Ausstoß stabil halten. Wir haben uns verpflichtet, bis 2030 CO2-neutral zu wachsen. Um die Emissionen weiter zu senken, muss die Produktion erneuerbarer Energie in Deutschland mindestens verdoppelt werden, eher verdreifacht". (SZ S. 16)


SARTORIUS - Der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius hat ehrgeizige Wachstumspläne und plant Technologiezukäufe. Für Zukäufe könnte Sartorius schon einiges aufbieten, macht Konzernchef Joachim Kreuzburg klar: "Wir können neben einer Fremdkapitalfinanzierung auch rund 2,5 Milliarden Euro zusätzliches Eigenkapital für Akquisitionen mobilisieren." (Handelsblatt S. 18)


GARMIN - Der US-Elektronikspezialist Garmin rechnet zwar nicht nur im Bereich Outdoor, Fitness und Luftfahrt mit weiter stark wachsendem Geschäft. Doch den Markt rund ums autonome Fahren sieht Garmin-CEO Cliff Pemble skeptisch: "Da rechne ich durchaus noch mit Marktbereinigungen", sagte er im Interview mit dem Handelsblatt. (Handelsblatt S. 20)


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September 16, 2019 00:28 ET (04:28 GMT)

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