LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

(DJLL) Von DJ


AT&T verdient wegen der Pandemie deutlich weniger


Der Telekommunikations- und Medienkonzern AT&T hat die Auswirkungen der Pandemie im dritten Quartal zu spüren bekommen. Die Belastungen machen sich sowohl im Film- als auch im Mobilfunkgeschäft bemerkbar. Der Gewinn des Konzerns sank spürbar. Der Nettogewinn sackte auf 2,76 (Vorjahr: 3,7) Milliarden US-Dollar oder 39 Cent je Aktie im Vorjahr ab. Die Kosten für die Auswirkungen der Pandemie hätten das Ergebnis mit 21 Cent belastet, teilte AT&T mit. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 76 Cent. Der Umsatz fiel auf 42,3 Milliarden Dollar von 44,6 Milliarden.


Dow übertrifft bei Umsatz und bereinigtem Gewinn die Erwartungen


Der US-Chemiekonzern Dow hat im dritten Quartal unter dem Strich zwar rote Zahlen geschrieben, beim bereinigten Gewinn und Umsatz wurden die Markterwartungen aber übertroffen. Die Dow-Aktie legt im vorbörslichen Handel 1,3 Prozent zu auf 49,16 US-Dollar. Wie die Dow Inc mitteilte, lag der Nettoverlust bei 1 Millionen Dollar bzw. 0,04 Dollar je Aktie. Im Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 347 Millionen Dollar bzw. 0,45 Dollar je Anteilsschein erwirtschaftet.


HVB-Mutter Unicredit kooperiert verstärkt mit chinesischer ICBC


Der italienische Unicredit und die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) wollen bei Handelsinvestitionen, Auftragsvergaben für Überseeprojekte und im Firmenkundengeschäft künftig stärker zusammenarbeiten. Die Hypovereinsbank-Muttergesellschaft hat dazu eine Absichtserklärung mit der größten Bank Chinas geschlossen. Beide Seiten wollen demnach langfristige freundschaftliche, aber nicht-exklusive Beziehungen knüpfen, um die Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten ihrer Firmenkunden auf ihren jeweiligen Märkten und in Europa, besonders in Mittel- und Osteuropa, Italien, Deutschland und Österreich zu verbessern.


Kone steigert Gewinn und Umsatz und bestätigt Prognose 2020


Kone hat im dritten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert und die Margen verbessert, aber die Auswirkungen der Corona-Krise unter anderem an rückläufigen Aufträgen gespürt. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte der finnische Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen.


Voestalpine trotz Sonderabschreibung beim EBITDA zuversichtlicher


Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine verbucht im laufenden Geschäftsjahr per Ende März 2021 außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von rund 200 Millionen Euro. Grund sind vor allem Wertminderungen bei Voestalpine Texas. Die Neubewertung ergebe sich im Wesentlichen infolge der Covid-19-Pandemie und notwendiger Anpassungen der mittelfristigen Ergebniserwartungen bei dieser Gesellschaft. Zusätzlich werden in einem geringeren Umfang Firmenwertabschreibungen bei Voestalpine Tubulars vorgenommen, wie der Konzern mitteilte.


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October 22, 2020 12:18 ET (16:18 GMT)

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