DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

(DJLL) Von DJ


BMW Group verkauft im 3. Quartal weniger


BMW hat in den ersten neun Monaten seinen Absatz zwar um 17,9 Prozent verbessert, im dritten Quartal zeigte sich allerdings ein Rückgang. Aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit von Halbleiter-Komponenten hat BMW vereinzelt Anpassungen des Produktionsprogramms vorgenommen. Für das dritte Quartal berichtete die BMW Group ein Absatzminus von 12,2 Prozent.


Chip-Engpässe führen zu Absatzeinbruch Mercedes-Benz Cars


Die globalen Versorgungsengpässe mit bestimmten Halbleitern haben den Absatz von Mercedes-Benz Cars über den Sommer deutlich beeinträchtigt, vor allem im September. Im dritten Quartal sank der Pkw-Absatz des Autokonzerns um 30,5 Prozent auf 434.784 Fahrzeuge. In allen Regionen gingen die Auslieferungen der Marke Mercedes-Benz zurück.


Daimler Truck: Chip-Engpässe werden auch 2022 belasten


Daimler Truck rechnet auch im kommenden Jahr mit Lieferengpässen bei Halbleitern, die sich auf die Produktion auswirken werden. "Wir könnten vielmehr Fahrzeuge verkaufen als wir produzieren können", sagte CEO Martin Daum. Der Börsenaspirant werde definitiv weniger ausliefern als er verkaufen könnte. "Das gleiche gilt meines Erachtens auch für das kommende Jahr", ergänzte der Manager.


VW Financial Services gründet in Brasilien JV mit Flotten-Anbieter


Die VW-Tochter Volkswagen Financial Services hat in Brasilien ein Joint Venture mit dem Flotten- und Mobilitätsanbieter LM Frotas gegründet. Ziel ist der gemeinsame Ausbau des Flottengeschäfts, wie das Unternehmen mitteilte. Am neuen Joint Venture hält Volkswagen Financial Services 60 Prozent, LM Frotas kommt auf 40 Prozent Anteilsbesitz.


IPO/Volvo Cars will mit Börsengang in Stockholm 2,5 Mrd EUR einnehmen


Der Börsengang des schwedischen Autoherstellers Volvo Cars nimmt Formen an. Wie das Unternehmen mitteilte, will es mit der Ausgabe neuer Aktien 25 Milliarden schwedische Kronen einnehmen - umgerechnet knapp 2,5 Milliarden Euro. Die Erstnotiz an der Stockholmer Börse ist noch für dieses Jahr geplant. Der chinesische Eigentümer Zhejiang Geely will zudem Aktien aus seinem Bestand verkaufen.


ANALYSE/Volvo zeigt, wie Autobauer ihren Laden aufräumen können


Volvo gab erstmals Einzelheiten zu seinem lange erwarteten Börsengang bekannt. Die Zuversicht des Unternehmens scheint zu wachsen, dass die Anleger seiner präzise formulierten Strategie, von herkömmlich angetriebenen Autos auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, einen entsprechenden Wert beimessen werden. Für andere Autobauer wirft das wichtige Fragen auf, vor allem für jene, die an der Börse bislang wenig Anerkennung für ihre eigenen Umstellungspläne erhalten. Was macht Volvo besser? Und können andere das auch?


General Motors will Umsatz bis 2030 mehr als verdoppeln


General Motors (GM) will bis 2030 den Umsatz mehr als verdoppeln und setzt dabei auf den Ausbau der Modellpalette von Elektroautos. Der US-Autokonzern nahm bei der Präsentation der neuen Ziele auch Tesla direkt ins Visier: GM will Spitzenreiter bei den E-Autoverkäufen in den USA werden. Mit dem Umsatz soll auch die Profitabilität über die zuletzt erreichten 7,9 Prozent operative Marge steigen.


ANALYSE/GM muss die Idee vom vernetzten E-Auto auch umsetzen


General Motors hat bei seiner mit Spannung erwarteten Investorenkonferenz ein äußerst ehrgeiziges Wachstumsszenario gezeichnet. Am Mittwoch startete GM seine erste große Kapitalmarktveranstaltung seit Beginn der Covid-19-Pandemie mit dem Versprechen, den Umsatz bis 2030 zu verdoppeln und dabei die Gewinnmargen auszubauen. Dies ist Kern des bisher kühnsten Versuchs von CEO Mary Barra, GM als wachstumsorientiertes Tech-Unternehmen zu positionieren und nicht länger als reinen Pkw-Hersteller. In dem Maße, wie Autos zum ultimativen mobilen Gerät werden, möchte Barra aus GM den Apple-Konzern der Automobilbranche machen.


ANALYSE/GM will Kosten seiner E-Auto-Batterien weiter drosseln


General Motors setzt voll auf Elektrofahrzeuge. Der US-Autogigant gibt Milliarden für seine Batteriekapazitäten und die Montage neuer EV-Modelle aus. Außerdem nimmt er Hunderte von Millionen für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in die Hände, das die Batterietechnologie verbessern und die Batteriekosten senken soll. Dieses weitere Batterieprojekt heißt Wallace Battery Cell Innovation Center und wird im globalen Technologie-Zentrum des Unternehmens in Michigan beheimatet sein.


Tesla muss wegen Rassismus-Vorwurf Millionenstrafe zahlen


Tesla soll einen schwarzen ehemaligen Mitarbeiter einem rassistisch motivierten Arbeitsumfeld ausgesetzt haben. Angemessene Maßnahmen, um ihn vor rassistischer Belästigung zu schützen, seien nicht ergriffen worden, befand ein Bundesgericht. Die achtköpfige Jury sprach Owen Diaz, der in den Jahren 2015 und 2016 als Fahrstuhlführer in der Tesla-Fabrik in Fremont (Kalifornien) arbeitete, mehr als 130 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu.


HINTERGRUND/Warum Autohersteller auf Siliziumkarbid setzen


Weltweit gibt die Automobilindustrie Milliarden für Halbleiter aus, die auf Siliziumkarbid basieren. Das Material ist ein robusterer Cousin des namensgebenden Elements aus dem Silicon Valley. Die Hersteller setzen auf das Material, weil es ihnen hilft, leistungsstarke Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen.


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October 08, 2021 10:00 ET (14:00 GMT)

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