PRESSESPIEGEL/Unternehmen

(DJLL) Von DJ


Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.


LADESÄULEN - Der Dachverband der Energiewirtschaft (BDEW) wehrt sich gegen starre Ziele beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos. "Es besteht die Gefahr, dass wir ein Überangebot erzeugen und viele Ladesäulen schlicht nicht genutzt werden", sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae. Dies würde bedeuten, dass die Anbieter nicht um Kunden konkurrieren, obwohl "dieser Wettbewerb eigentlich für die besten Preise und den besten Service sorgt", sagte Andreae. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)


INTERNET - Die für den 1. Februar geplante Umsetzung der Meldepflicht strafbarer Inhalte von Betreibern sozialer Netzwerke an das Bundeskriminalamt (BKA) droht ins Stocken zu geraten. Das bestätigte eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums. Grund seien Anträge auf einstweilige Anordnung gegen das Gesetz von Facebook und Google beim Verwaltungsgericht Köln. Zwar hätten die Anträge "keine aufschiebende Wirkung", sagte die Sprecherin. Das Ministerium habe jedoch im August gegenüber beiden Konzernen erklärt, dass es die geplanten Maßnahmen "bis zur Beendigung des Eilverfahrens aussetzen wird". (Redaktionsnetzwerk Deutschland)


TRIVAGO - Der Hotel-Suchmaschinenbetreiber Trivago sieht nach zwei Jahren Corona-Pandemie für 2022 wieder Licht am Ende des Tunnels. "Wenn man Asien außen vor lässt, weil es noch ein bisschen komplizierter ist, gehen wir davon aus, dass wir ab dem späten Frühjahr beziehungsweise frühen Sommer ein relativ normales Reiseverhalten sehen werden", sagt Vorstandsvorsitzender Axel Hefer. Neben den Impffortschritten sind es auch die digitalpolitischen Entwicklungen auf EU-Ebene, die dem Manager Hoffnung auf einen ausgeglicheneren Wettbewerb gegen den mächtigen Gatekeeper-Rivalen Google machen. Damit werde sich die Dynamik im Internet noch deutlich ändern, glaubt Hefer. (Börsen-Zeitung)


NOKIA - Der Netzausrüster Nokia gerät wegen enger Zusammenarbeit mit dem chinesischen Staatskonzern China Huaxin in Erklärungsnot. Bald steht eine Sicherheitsprüfung von Nokias Mitarbeit beim Ausbau des Telekommunikationsnetzes an. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erklärte, bislang nicht über die Details der Kooperation informiert worden zu sein. Dabei gilt Nokia in Europa als Alternative zum umstrittenen chinesischen Huawei-Konzern. (Handelsblatt)


ITM - Das deutsche Biotech-Unternehmen ITM hat in China einen Kooperationspartner für seine zielgerichtete Radionuklid-Krebstherapie gefunden. Der Deal könnte dem Unternehmen aus Garching bei München Einnahmen von bis zu 520 Millionen Euro plus Lizenzgebühren einbringen. Der Partner ist das börsennotierte chinesische Pharmaunternehmen Grand Pharma, das die Entwicklungs-, Herstellungs- und Vermarktungsrechte für zwei Wirkstoffkandidaten sowie ein Diagnostikum von ITM erwirbt. (Handelsblatt)


PEEK & CLOPPENBURG - Der Modehändler Peek & Cloppenburg will sich neu aufstellen. Bis 2026 will das Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und Wien "der führende Omnichannel-Multimarken-Händler in Europa für Fashion werden". Doch zunächst gibt sich Peek & Cloppenburg transparent: Für das Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen netto nur etwas mehr als 1 Milliarde Euro. Das sind mehr als 400 Millionen Euro oder 28 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie. Die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen habe bei minus 4,8 Prozent gelegen, der Verlust bei knapp 50 Millionen Euro, wie das Familienunternehmen an Montag bekannt gab. (Handelsblatt)


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December 28, 2021 00:54 ET (05:54 GMT)

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