Chinas Autoabsatz bricht im April wegen Lockdowns ein

(DJLL) Von DJ


Von Selina Cheng


HONGKONG (Dow Jones)--Die teilweise wochenlangen Schließungen im Osten Chinas aufgrund der Coronavirus-Welle haben den Autoabsatz im Reich der Mitte im April um 35,5 Prozent einbrechen lassen. Die Verkäufe von Personenkraftwagen fielen im April auf 1,04 Millionen Fahrzeuge, wie der Branchenverband CPCA (China Passenger Car Association) mitteilte. Die Autoproduktion sank um 41,1 Prozent auf 969.000 Fahrzeuge. Der Rückgang war erwartet worden, weil der Markt bereits im März einen Abschwung erfahren hatte, als die Hersteller die Lockdowns zu spüren begannen.


Wegen der pandemischen Maßnahmen wurden in China Fabriken geschlossen, Lieferketten unterbrochen, und potenzielle Autokäufer mussten zu Hause bleiben. In Städten wie Schanghai und Changchun gab es mehr als einen Monat strengen Beschränkungen, bis die Behörden Ende April begannen, einige Maßnahmen zu lockern. Beide Regionen sind wichtige Zentren der Automobilfertigung. Hier sind Dutzende von Werken angesiedelt, unter anderem von Tesla, Volkswagen, General Motors und der staatlichen FAW Group.


Im vergangenen Monat produzierte Tesla in seinem Werk in Schanghai 10.757 Autos, verkaufte aber nur 1.512 Fahrzeuge, geht aus den Daten des Verbandes weiter hervor. Tesla hat im April keine Autos aus China exportiert. Der Absatz von Elektroautos wuchs im April um 78,4 Prozent auf 282.000 Fahrzeuge.


Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com


DJG/DJN/cbr/mgo


(END) Dow Jones Newswires


May 10, 2022 05:00 ET (09:00 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.