Aktie ProSiebenSat.1 Media SE

WKN PSM777 ISIN DE000PSM7770

Taxierung/Chart

  • Geld

    14,335

    1.398 Stk.

  • Brief

    14,4

    1.394 Stk.

  • Diff. Vortag (Preis)

    +0,01 / +0,07 %

  • Spread (akt./rel.)

    0,065 / 0,453 %

  • Tageshoch (Preis)

    14,335

  • Tagestief (Preis)

    14,325

Daten & Zahlen

Kursdaten

Handelsplattform Börse Stuttgart (XSTU)  
Letzter Preis 14.325 700 Stk.
Kurszeit 25.01.2021 / 08:06:54 Uhr
Tagesvolumen (Stück) 1640
Tageshoch / Tagestief 14.335 14.325
Vortageskurs 14.315 (22.01.)
Differenz zum Vortag +0.01 0.07 %
52 Wochenhoch / -tief 14.55 (22/01) 5.71 (18/03)

Kennzahlen in EUR

2020 2019 2018
Reingewinn pro Aktie - 1,83 1,08
Dividende pro Aktie - 0,00 1,19
Dividendenrendite in % - 0,00% 7,65%
Dividendenwachstum in % - - -38,34%
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) - 7,61 14,34
Kurs-Buch-Verhältnis (KBV) - 2,97 4,59
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) - 0,76 0,89
Kurs Cash Flow Verhältnis (KCV) - 1,97 2,44

Stammdaten

WKN
PSM777
ISIN
DE000PSM7770
Symbol
PSM
Börsensegment
Freiverkehr
Wertpapierart
Aktie
Bezeichnung
ProSiebenSat.1 Media
Indexzugehörigkeit
CDAX Kursindex
Handelssegment
-
Handelszeit
08:00:00 - 22:00:00 Uhr
Handelswährung
Euro
Nominalwährung
Euro
Abwicklungswährung
Euro
Sektor und Branche
Medien/Entertainment/ Freizeit, Broadcasting (TV und Radio)
Anzahl der Aktien
233,00 Mio.
Marktkapitalisierung
3,34 Mrd.
Unternehmensprofil

Die ProSiebenSat.1 Media SE ist einer der führenden europäischen Medienkonzerne. Das Kerngeschäft besteht aus werbefinanziertem Free-TV, welches in 45 Millionen Haushalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz empfangen wird. Mit 15 Free- und Pay-TV-Sendern - darunder ProSieben, SAT.1, sixx, kabel eins, SAT.1 Gold und ProSieben MAXX - ist das Unternehmen gut aufgestellt, um alle kommerziell relevanten Zielgruppen im deutschsprachigen Raum zu erreichen. Die Produktion von TV-Programmen übernehmen dabei die Red Arrow Studios. Die produzierten Formate werden außerdem an andere Fernsehsender weltweit verkauft. Über das klassische Fernsehgeschäft hinaus betreibt die Gruppe die Streaming-Plattform Joyn. Außerdem ist der Konzern in den Bereichen Commerce (NuCom Group) und Online Dating (ParshipMeet) tätig.


Die ProSiebenSat.1 Group verfolgt eine klare Strategie, die auf nachhaltiges und profitables Wachstum ausgerichtet ist. Da die makroökonomische Entwicklung in Deutschland auch im Geschäftsjahr 2020 unsicher bleibt, hat sich der Konzern entschieden, Bandbreiten für seine Umsatz- und adjusted EBITDA-Prognose zugrunde zu legen, die diesen Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Insgesamt strebt der Konzern an, im Gesamtjahr 2020 - auf Basis von konstanten Wechselkursen(2) sowie ohne Portfolioveränderungen - weiter zu wachsen und den Konzernumsatz auf 4,2 Mrd Euro bis 4,4 Mrd Euro zu steigern. Im Basis-Szenario rechnet der Konzern mit einem Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,3 Mrd Euro (Vorjahr: 4,13 Mrd Euro). Wesentlich für die Entwicklung der Umsatzerlöse des Konzerns ist das Entertainment-Segment, in dem die ProSiebenSat.1 Group im Gesamtjahr im Basis-Szenario mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau rechnet. Diese Erwartung basiert auf einer Annahme von leicht rückläufigen gesamten Entertainment-Werbeerlösen, wobei das Unternehmen von einem Rückgang der gesamten TV-Werbeerlöse ausgeht, der vom wachsenden digitalen und smarten Werbegeschäft teilweise kompensiert werden soll, sowie u.a. steigenden Distributionserlösen. Basierend auf Gesprächen, die der Konzern mit Werbekunden über deren Investitionsbereitschaft geführt hat, rechnet das Unternehmen im TV-Werbegeschäft zudem mit einem schwachen Jahresstart und einer besseren Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte. In den Segmenten Content Production & Global Sales (Red Arrow Studios) sowie Commerce (NuCom Group) strebt der Konzern weiteres Umsatzwachstum im jeweils niedrigen zweistelligen Prozentbereich an. Für das adjusted EBITDA strebt der Konzern im Gesamtjahr 2020 - auf Basis konstanter Wechselkurse sowie ohne Portfolioveränderungen - einen Wert von rund 870 Mio Euro im Basis-Szenario (Bandbreite: 800 Mio Euro bis 900 Mio Euro) an (Vorjahr: 872 Mio Euro). Dieser Annahme von rund 870 Mio Euro liegt ebenfalls ein im Vergleich zum Vorjahr 2019 stabiler Entertainment-Umsatz zugrunde. Das obere bzw. untere Ende der aufgezeigten Bandbreite hängt insbesondere von der Entwicklung der gesamten Entertainment-Werbeerlöse - einer Kombination aus rückläufigen gesamten TV-Werbeerlösen und einem wachsenden digitalen und smarten Werbegeschäft - ab. Darüber hinaus reflektiert die prognostizierte adjusted EBITDA-Bandbreite unterschiedliche Annahmen hinsichtlich der Zusammensetzung der Konzernumsatzerlöse sowie die Entscheidung des Unternehmens, auch im Jahr 2020 noch einmal zusätzlich in lokale Programminhalte in Höhe von bis zu rund 50 Mio Euro im Vergleich zum Vorjahr 2019 zu investieren. Für die obere und untere Bandbreite der gesamten Entertainment-Werbeerlöse rechnet der Konzern hierbei im Vergleich zum Basis-Szenario mit einer Variabilität von -3 Prozent bzw. +2 Prozent im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2019 hatte sich der Fokus auf lokale Inhalte bereits mit steigenden Zuschauermarktanteilen und einer wachsenden digitalen Viewtime ausgezahlt. Diese Entwicklung soll sich 2020 fortsetzen. Im Commerce-Segment soll eine deutliche Ergebnissteigerung erreicht werden, wohingegen im Segment Content Production & Global Sales das Unternehmen eine stabile Entwicklung anstrebt.


Update 22.04.2020: Wie im März 2020 angekündigt, berücksichtigt der Finanzausblick 2020 der Gruppe ausdrücklich nicht die möglichen negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Aufgrund des derzeitigen Stillstands der Weltwirtschaft und der daraus resultierenden erheblichen wirtschaftlichen Unsicherheit ist es derzeit nicht möglich, einen Ausblick auf das finanzielle Ergebnis im zweiten Quartal und für das Gesamtjahr zu geben. Der Vorstand hat daher entschieden, die Finanzprognose für das Gesamtjahr 2020 zurückzuziehen bis die Situation klarer ist.


Update 31.07.2020: Vor dem Hintergrund der weltweiten COVID-19 Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten, auch hinsichtlich des Ausmaßes der negativen Geschäftsauswirkungen, hat die ProSiebenSat.1 Group ihren Anfang März 2020 veröffentlichten Finanzausblick für das Geschäftsjahr 2020 am 22. April 2020 zurückgenommen. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass sämtliche in diesem Finanzausblick genannten Zielgrößen für den Konzernumsatz, das adjusted EBITDA, das adjusted net income, den Free Cashflow vor M&A und den Verschuldungsgrad des Konzerns aufgrund der COVID-19-bedingten Auswirkungen auf das Geschäft der ProSiebenSat.1 Group nicht zu erreichen sein werden. Diese Erwartungen haben sich im zweiten Quartal 2020 für sämtliche steuerungsrelevanten Zielgrößen bestätigt.


Update 5.11.2020: Der Konzern hat seine Gesamtjahresprognose unter folgenden Annahmen getroffen: Das wirtschaftliche Umfeld bleibt im Vergleich zum dritten Quartal 2020 etwa stabil und es kommt im vierten Quartal zu keinen weiteren substanziellen Einschränkungen, die über die Ende Oktober in Deutschland verkündeten Maßnahmen hinausgehen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf das wichtige Weihnachtsgeschäft unserer Werbekunden. Auf Basis dieser Annahmen geht der Konzern im vierten Quartal von einem Rückgang der gesamten Werbeerlöse im einstelligen Prozentbereich aus, der aktuell unter anderem mit dem COVID-19-bedingten Wegfall einzelner Industrien wie der Touristik- und Veranstaltungsbranche als Werbekunden begründet ist. Unter den getroffenen Annahmen strebt der Konzern im Gesamtjahr 2020 - auf Basis von konstanten Wechselkursen(2) sowie ohne weitere Portfolioveränderungen - einen Konzernumsatz zwischen 3,85 Mrd Euro und 3,95 Mrd Euro (Vorjahr: 4,13 Mrd Euro) sowie ein adjusted EBITDA zwischen 600 Mio Euro und 650 Mio Euro (Vorjahr: 872 Mio Euro) an. Damit werden alle Finanzkennzahlen des Konzerns im Gesamtjahr von den aus heutiger Sicht einmaligen starken COVID-19- bzw. Lockdown-bedingten Auswirkungen auf das Geschäft der Gruppe insbesondere im zweiten Quartal des Jahres geprägt sein. Im zweiten Quartal 2020 hatte die Gruppe im Vergleich zum Vorjahresquartal aufgrund der COVID-19-Auswirkungen Einbußen im adjusted EBITDA in Höhe von 190 Mio Euro zu verzeichnen, die im Gesamtjahr nicht aufholbar sind.


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