Deutsche Bank Portrait
WKN 514000 | ISIN DE0005140008

Aktionärsstruktur


Aktionärsstruktur

Kontaktdaten

Gesellschaft DEUTSCHE BANK AG
Sitz der Gesellschaft Taunusanlage 12
D-60262 Frankfurt am Main
Telefon +49-69-910-00
Fax +49-69-910-34225
Internet http://www.deutsche-bank.de

Leitende Positionen

Vorstand
John Cryan Kim Hammonds Stuart Lewis Sylvie Matherat
Nicolas Moreau Garth Ritchie Dr. Marcus Schenck Christian Sewing
Werner Steinmüller Frank Strauß James von Moltke Karl von Rohr
Aufsichtsrat
Dr. Paul Achleitner Gerd Alexander Schütz Wolfgang Böhr Frank Bsirske
Dina Dublon Jan Duscheck Gerhard Eschelbeck Katherine Garrett-Cox
Timo Heider Sabine Irrgang Prof. Dr. Henning Kagermann Martina Klee
Henriette Mark Richard Meddings Louise M. Parent Gabriele Platscher
Bernd Rose Stefan Rudschäfski Prof. Dr. Stefan Simon Dr. Johannes Teyssen

Unternehmensprofil

Die Deutsche Bank AG ist der größte Bankenkonzern in Deutschland und zählt weltweit zu den führenden Finanzdienstleistern. Als Multispezialbank bietet sie Kunden eine breite Palette an Bankdienstleistungen an. Den Privatkunden steht eine Rundumbetreuung von der Kontoführung über die Beratung bei der Geld- und Wertpapieranlage bis hin zur Vermögensverwaltung und Vorsorgeplanung zur Verfügung. Firmen- und institutionellen Kunden bietet die Bank das umfassende Spektrum einer internationalen Firmenkunden- und Investmentbank - von der Zahlungsverkehrsabwicklung über die gesamte Bandbreite der Unternehmensfinanzierung bis hin zur Begleitung von Börsengängen und der Beratung bei Übernahmen und Fusionen. Darüber hinaus nimmt die Deutsche Bank eine führende Stellung im Bereich des internationalen Devisen-, Anleihen- und Aktienhandels ein. Ziel der Bank ist es, der weltweit führende Anbieter von Finanzlösungen zu sein. Als Universalbank ist die deutsche Bank in den Bereichen Privat- & Geschäftskunden, Asset & Wealth Management, Corporate Banking & Securities, Global Transaction Banking und Non-Core Operations-Einheit tätig. Des Weiteren ist sie mit über 90 Prozent Beteiligung Hauptaktionär der Postbank. Das Unternehmen wurde 1870 gegründet. Die Deutsche Bank-Aktie ist seit 1988 im DAX gelistet. Die Deutsche Bank ist der weltweit größte Devisenhändler - mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent. Sie unterhält rund 2800 Niederlassungen in über 70 Ländern. Filialen des Unternehmens finden sich neben Deutschland in Belgien, Indien, Italien, Polen, Portugal und Spanien.

Im Geschäftsjahr 2017 erwarten wir eine Erhöhung der RWA, hauptsächlich durch operationelle Risiken, Methodenänderungen und Wachstum in ausgewählten Geschäftsfeldern. Bis zum Ende des Jahres 2017 wird unsere CET 1-Kapitalquote (Vollumsetzung) voraussichtlich etwa 13 % und unsere CRR/CRD 4-Verschuldungsquote (Vollumsetzung) etwa 4 % (etwa 4,5 % gemäß Übergangsregelungen) betragen. Für 2017 gehen wir davon aus, dass die Erträge im Vergleich zu 2016 weitgehend unverändert bleiben werden. Ohne die bereits abgeschlossenen und erwarteten Veräußerungen und die Auswirkungen der NCOU im Jahr 2016 erwarten wir jedoch eine Steigerung der Erträge, die von einem besseren operativen Umfeld für die Deutsche Bank und einem besseren makroökonomischem Ausblick getragen wird. Der Ausblick spiegelt die erwartete leichte Konjunkturerholung in Europa wider, während das Wachstum in Nord- und Südamerika voraussichtlich von steuerlichen Anreizen profitieren wird, sowie die positiven Auswirkungen eines verbesserten Zinsumfeldes. Wir erwarten eine bedeutende Zunahme der Kundenaktivitäten im Jahr 2017, eine Fortsetzung des Trends, den wir bereits seit Anfang des Jahres sehen können, und beabsichtigen, unsere Strukturen weiter zu vereinfachen und Prozesse effizienter zu gestalten. Wir sind entschlossen, unsere angestrebte Eigenkapitalrendite nach Steuern, basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital, von 10 % zu erreichen, unter der Annahme eines normalisierten Umsatzumfeldes und auf der Grundlage der Erreichung unserer Kostenziele. Die derzeit laufenden und für die Umsetzung im Jahr 2017 und in den folgenden Jahren geplanten Maßnahmen sind Schlüsselelemente für die Erreichung dieses Ziels. Angesichts der anhaltenden Belastung, vor allem aus Rechtsstreitigkeiten und Restrukturierungskosten, erwarten wir derzeit nur eine moderate Verbesserung unserer Eigenkapitalrendite nach Steuern, basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital, im Jahr 2017. Im Rahmen des konzernweiten Kostensenkungsprogramms planen wir, die Optimierung unseres Filialnetzwerkes umzusetzen, Effizienzen durch Digitalisierung von Prozessen zu realisieren und in den COO- und Infrastrukturfunktionen Personal und Kosten zu senken. Parallel dazu planen wir, unsere Investitionen in die Stärkung der Kontrollfunktionen und der unterstützenden Infrastrukturumgebung fortzusetzen. Wir rechnen mit rund 22 Mrd EUR bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen im Jahr 2018, einschließlich der bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen der Postbank, und erwarten bis 2021 eine weitere Reduktion auf rund 21 Mrd EUR.

Update 27.04.2017: Für 2017 gehen wir davon aus, dass die Erträge in unseren Geschäftsbereichen moderat steigen. Wir rechnen mit rund 22 Mrd EUR bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen im Jahr 2018, einschließlich der bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen der Postbank, und erwarten bis 2021 eine weitere Reduktion auf rund 21 Mrd EUR. Im Jahr 2017 erwarten wir Netto-Kostensenkungen durch im letzten Jahr getätigte Investitionen, durch die Auswirkungen des erwarteten Personalabbaus und des erfolgreichen Abschlusses unserer NCOU-Abgänge. Wir erwarten des Weiteren, dass wir unsere angekündigten Filialschließungen überwiegend im ersten Halbjahr 2017 umsetzen. Wir planen im Jahr 2017 zu unseren normalen Vergütungsprogrammen zurückzukehren, nachdem der Vorstand für 2016 eine grundsätzliche Begrenzung der Bonuszahlungen beschlossen hatte. Insgesamt gehen wir davon aus, dass unsere bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016 weiter sinken werden.

Update 27.07.2017: Wir erwarten, dass unsere CET 1-Kapitalquote (Vollumsetzung) bis zum Ende des Jahres 2017 voraussichtlich bei mindestens 13 % oder darüber liegen und unsere CRR/CRD 4-Verschuldungsquote gemäß Übergangsregelungen etwa auf dem momentanen Niveau verbleiben wird. Im Geschäftsjahr 2017 erwarten wir eine Erhöhung der risikogewichteten Aktiva (RWA), hauptsächlich getrieben durch operationelle Risiken, Methodenänderungen und Wachstum in ausgewählten Geschäftsfeldern. Wir gehen davon aus, dass die Erträge in unseren Geschäftsbereichen unter den Vorjahreswerten liegen werden. Diese Erwartung begründet sich aus einer anhaltend geringen Volatilität und deren nachteiligen Auswirkung auf die Kundenaktivität. Unser makroökonomischer Ausblick bleibt jedoch weitgehend positiv. Dabei sind die Effekte der signifikanten Unternehmensverkäufe im Jahr 2016 von Abbey Life, PCS und Hua Xia sowie die bonitätsbezogenen Bewertungsanpassungen und die Bewertung unserer eigenen Verbindlichkeiten nicht berücksichtigt.