Finanznachrichten

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

19.05.2017 - 19:00 Uhr


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Stimmung der Verbraucher im Euroraum verbessert sich

Das Verbrauchervertrauen im Euroraum hat sich im Mai weniger gut entwickelt als erwartet. Wie die EU-Kommission im Rahmen einer Vorabschätzung mitteilte, stieg der Index des Verbrauchervertrauens zwar um 0,3 auf minus 3,3 Punkte. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten aber eine Verbesserung auf minus 3,0 prognostiziert. Für den Vormonat wurde der Wert von minus 3,6 bestätigt. Trotz des weiterhin negativen Vorzeichens ist der Index im Mai 2017 auf dem höchsten Stand seit Juli 2007.

S&P bestätigt Bestnote für die Schweiz und Niederlande

Die Schweiz und die Niederlande behalten in den Augen der Ratingagentur S&P die bestmögliche Bonität. Angesichts des robusten Wachstums und des Haushaltsüberschusses werde das Rating für die Schweiz mit 'AAA' bestätigt, teilte Standard & Poor's mit. Der Ausblick bleibe stabil. Auch für die Niederlande zeigte sich S&P zuversichtlich.

Koalition rechnet mit Ja des Bundestags zu Bund-Länder-Finanzreform

Führende Finanzpolitiker der Großen Koalition haben sich überzeugt gezeigt, dass die nun endgültig vereinbarte Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und Ländern trotz Widerstands aus den eigenen Reihen die nötige Zweidrittelmehrheit im Parlament erreicht. "Ich gehe davon aus, insgesamt wird es schon reichen im Bundestag", sagte SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider.

Bürgerenergie großer Sieger der 1. Windauktion Onshore

Die Bürgerenergiegesellschaften haben bei der ersten Ausschreibung für Windenergie an Land die Energieversorger weit hinter sich gelassen. Von den 70 bezuschlagten Projekten gingen 65 an die lokalen Gesellschaften in Bürgerhand, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte.

IIF: Korrektur bei Aktien könnte weitergehen

Die Analysten des Internationalen Bankenverbands IIF befürchtet, dass es an den weltweiten Aktienmärkten zu weiteren Verlusten kommen wird. "Nach der kräftigen Anhebung der Gewinnprognosen in den vergangenen Monaten kommen nun wahrscheinlich Sorgen hinsichtlich der Aktienbewertung auf", schrieben die Experten in einem Kommentar.

Fed/Bullard: Märkte mit Zinspfad nicht einverstanden

Nach Ansicht des Präsidenten der Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard, scheinen die Finanzmärkte nicht daran zu glauben, dass die Notenbank ihre Zinserhöhungen fortsetzen wird. In einer Rede in St. Louis hielt sich Bullard zwar mit seiner Meinung über den weiteren Zinspfad zurück. Er sagte jedoch, dass die Entwicklung der Finanzmärkte seit der jüngsten Zinserhöhung im März darauf hindeute, dass Händler und Investoren der Notenbank ihre Prognose von etwa zwei weiteren Zinserhöhungen in diesem Jahr nicht abkauften. Derzeit liegt der Leitzins bei 0,75 bis 1 Prozent.

Trump will in Saudi-Arabien Beziehung zur muslimischen Welt verbessern

Präsident Donald Trump, der im Wahlkampf Muslimen die Einreise in die USA verbieten wollte, reist zur Wiege des Islam, um Hilfe im Kampf gegen den Terror zu erbitten und über ein Friedensabkommen für den Nahen Osten zu sprechen. Saudi-Arabien rollt Trump den roten Teppich aus, wenn er am Samstag in Riad für sein zweitägiges Treffen eintrifft. Es ist seine erste Auslandsreise als Präsident.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/jhe

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May 19, 2017 13:00 ET (17:00 GMT)

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