Finanznachrichten

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

12.01.2018 - 18:26 Uhr


Der Rechtsstreit um den Insolvenzort der Air-Berlin-Tochter Niki geht in eine neue Runde: Das Landgericht im österreichischen Korneuburg habe ein zweites Hauptinsolvenzverfahren über die Niki Luftfahrt GmbH eröffnet, teilte das Unternehmen mit. Beantragt hatte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther allerdings ein Sekundär-Insolvenzverfahren.

AstraZeneca erhält für Brustkrebsmittel FDA-Zulassung

Der britische Pharmakonzern Astrazeneca hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für sein Medikament Lynparza zur Behandlung von Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs erhalten. Nach Angaben des Konzerns reduziert Lynparza das Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung oder des Todes im Vergleich zur Standard-Chemotherapie in klinischen Studien um 42 Prozent.

Blackrock verdient dank iShares mehr als erwartet

Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat im vierten Quartal Rekordzuflüsse verbucht und mehr verdient als erwartet. Dazu trug auch der Erfolg der börsennotierten Fonds von iShares bei. In drei Monaten per Ende Dezember verdiente Blackrock 2,3 Milliarden Dollar oder 14,07 Dollar je Aktie.

Ford: 2.900 Pickup-Besitzer sollen Autos ab sofort stehen lassen

Der US-Autobauer Ford hat wegen eines weiteren tödlichen Unfalls im Zusammenhang mit einem defekten Takata-Airbag fast 3.000 Pickup-Besitzer aufgefordert, ab sofort ihre Wagen nicht mehr zu benutzen. Das Unternehmen erklärte am Donnerstag, den Vorfall "sehr ernst" zu nehmen und riet Besitzern von rund 2.900 Ford Ranger Pickups, das Auto stehenzulassen, damit Reparaturen vorgenommen werden könnten. Bei den zurückgerufenen Autos handelt es sich um Modelle mit Baujahr 2006.

JP Morgan durch US-Steuerreform belastet

Die US-Bank JP Morgan Chase & Co hat im vierten Quartal wegen der US-Steuerreform einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Die Einmalkosten aus der Reform ließen das Nettoergebnis um 37 Prozent auf 4,23 Milliarden US-Dollar fallen, wie das Geldhaus mitteilte. Vor diesen Sonderbelastungen erreichte der Gewinn 6,7 Milliarden Dollar bzw 1,76 Dollar je Aktie.

Wells Fargo steigert Gewinn dank Steuerreform

Anders als die meisten großen US-Banken hat die Wells Fargo & Co mit einem Einmalgewinn von der Steuerreform profitiert. 3,35 Milliarden US-Dollar steuerte unter anderem die Reform zum Gewinn des Geldhauses bei, während beispielsweise JP Morgan 2,4 Milliarden Dollar abschreiben musste. So schaffte Wells Fargo im vierten Quartal einen Gewinn von 6,15 Milliarden Dollar oder 1,16 Dollar je Aktie. Analysten hatten dem Institut nur 1,07 Dollar je Aktie zugetraut.

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January 12, 2018 12:26 ET (17:26 GMT)

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