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Aktien Frankfurt Schluss: Vor dem 'Hexensabbat' werden Anleger wieder vorsichtig

14.09.2017 - 17:54 Uhr


FRANKFURT (dpa-AFX) - Einen Tag vor dem "Hexensabbat" sind die Anleger am Donnerstag in Deckung geblieben. Der Dax bewegte sich den ganzen Tag über leicht im Minus. Er schloss am Ende 0,10 Prozent niedriger bei 12 540,45 Punkten. Am Freitagmittag laufen an der Derivatebörse Eurex unter anderem Optionen auf den deutschen Leitindex aus. Der "Hexensabbat" genannte Termin kann für starke Kursausschläge sorgen - weshalb sich Investoren kurz zuvor lieber zurückhalten.

"Derzeit dürfte ein Kampf zwischen jenen Marktteilnehmern herrschen, die einen Gewinn verbuchen würden, handelte der Dax morgen um 13 Uhr entweder über oder unter der Marke von 12 500 Punkten", erklärte Börsenkenner Jens Klatt für JFD Brokers zum "Hexensabbat". Vorherzusagen, wer am Ende die Nase vorne habe, komme einem Münzwurf gleich. Seit Ende August ist der deutsche Leitindex um rund 600 Punkte gestiegen.

Auch Daten aus den USA zur Inflation und zum Arbeitsmarkt bewegten die Kurse nur kurz. Der Dow Jones Industrial schleppte sich an der Wall Street auf ein Rekordhoch, doch auch das ließ den hiesigen Markt kalt: Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,16 Prozent auf 25 283,03 Punkte aufwärts. Der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 0,42 Prozent auf 2368,74 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte leicht vor./bek/das

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