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Aktien Wien Schluss: Schwächer - RBI und Rosenbauer nach Zahlen im Blick

14.11.2017 - 18:00 Uhr


WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Dienstag mit schwächeren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,65 Prozent auf 3360,82 Punkte. Marktteilnehmer verwiesen auf Gewinnmitnahmen und den deutlich gestiegenen Euro als Belastungsfaktoren. Im Frühhandel hatten noch robuste Wachstumsdaten aus Deutschland für etwas Unterstützung gesorgt.

In Wien konzentrierten sich die Anleger vor allem auf neue Unternehmensergebnisse. Zahlen legten Rosenbauer sowie die Raiffeisen Bank International (RBI) vor.

In den ersten drei Quartalen 2017 konnte die RBI ihr Konzernergebnis von 433 auf 910 Millionen Euro mehr als verdoppeln und den Zinsüberschuss im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 2,39 Milliarden Euro steigern. Der Anteil fauler Kredite ("Non-Performing Loans"/NPL) fiel gegenüber dem Jahresende 2016 um 2 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent. Die Papiere schlossen mit einem Plus von 0,81 Prozent auf 29,80 Euro.

Rosenbauer-Aktien legten 1,29 Prozent auf 54,20 Euro zu, obwohl die Neunmonatsergebnisse des Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierten Konzerns hinter den Zahlen des Vorjahres zurückgeblieben waren. Allerdings fiel das dritte Quartal besser aus. Im Zeitraum Juli bis September kletterte das operative Ergebnis (Ebit) um 42 Prozent zum Vorjahresquartal von 8,5 auf 12,1 Millionen Euro nach oben. Die Analysten der Baader Bank sprachen in einer ersten Reaktion auf die Zahlen von einem "soliden" Drittquartalsergebnis.

Abseits der Berichtssaison rutschten Schoeller-Bleckmann im Zuge schwacher Ölpreise um 4,53 Prozent auf 80,00 Euro ab und OMV verloren moderate 0,38 Prozent auf 52,80 Euro. Auch die beiden Bauwerte Strabag (minus 5,16 Prozent auf 32,00 Euro) und Wienerberger (minus 2,06 Prozent auf 18,82 Euro) notierten klar im roten Bereich, während Porr-Aktien klare 2,25 Prozent auf 26,38 Euro zulegen konnten.

Semperit ermäßigten sich um 0,20 Prozent auf 24,80 Euro. Der Gummihersteller hat am Dienstag einen seit 2016 bestehenden Kooperationsvertrag mit einem US-Partner aufgelöst. Die Sempertrans USA LLC und die Shaw Almex Industries Ltd. (Atlanta, Georgia) arbeiten nicht mehr am nordamerikanischen Fördergurtmarkt zusammen./bel/dkm/APA/stb

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