Finanznachrichten

Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitlich im Minus - Moskau fester

20.03.2017 - 18:44 Uhr


BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben zum Wochenstart überwiegend nachgegeben. In einem verhaltenen internationalen Marktumfeld habe es an Impulsen gefehlt, hieß es. Die Börse in Moskau setzte hingegen ihren Aufwärtstrend fort. Der russische RTS-Interfax-Index stieg um 0,86 Prozent auf 1121,40 Punkte.

In Warschau ging es für den WIG-30 um 0,5 Prozent auf 2631,89 Punkte nach unten. Der breiter gefasste WIG sank um 0,48 Prozent auf 60 151,62 Punkte. Klar in die Verlustzone ging es mit einigen Aktien aus dem Finanzbereich. Die Papiere des führenden polnischen Geldhauses PKO Bank verbuchten einen Abschlag von 1,4 Prozent. Mbank verbilligten sich um 1,6 Prozent und die Aktien des größten Versicherungsunternehmens PZU gaben um 1,0 Prozent nach. Bank Zachodni legten hingegen um 2,2 Prozent zu.

Der Prager PX schloss 0,10 Prozent tiefer bei 979,81 Punkten. Auf Unternehmensseite blieben auffällige Kursbewegungen Mangelware. Unter den Schwergewichten büßten die Aktien des Energieunternehmens CEZ rund 1 Prozent an Kurswert ein. Im Finanzbereich gab es eine gemischte Tendenz. Komercni Banka verteuerten sich um 0,85 Prozent und Moneta Money Bank verbuchten ein Plus von 0,3 Prozent. Die Papiere der Erste Group verbilligten sich hingegen um 0,1 Prozent.

In Budapest fiel der BUX um 1,28 Prozent auf 32 357,88 Punkte. Unter den Schwergewichten verloren OTP Bank 2,2 Prozent. Jeweils 1 Prozent an Kurswert büßten MOL und MTelekom ein. Die Pharmaaktie Gedeon Richter schloss mit minus 0,8 Prozent./ste/APA/edh/jha/

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