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Analystenkommentare des Tages · 13. April 2017

Deutsche Bank hebt Kursziel für Lufthansa an

Logo der Deutschen Lufthansa
Quelle: Sorbis/Shutterstock
Auch kurz vor dem langen Osterwochenende, gab es noch einmal eine Reihe frischer Analystenkommentare. Im Fokus standen heute die Deutsche Lufthansa, BASF sowie die Software AG. Die Analystenmeinungen im Überblick.

-Thomas Zuleck, Börse Stuttgart News Redaktion-
Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Deutschlands größte Airline von 10,10 Euro auf 12,70 angehoben. Die Einstufung bleibt dennoch unverändert auf „Verkaufen“. Wie Analyst Anand Date bemerkt, habe der ganz große Druck auf die Deutsche Lufthansa zwar nachgelassen, allerdings kämpfe man bei der Airline noch immer mit den Kosten. Zwar hat die Deutsche Lufthansa für 2016 durchaus erfreuliche Zahlen vorgelegt, allerdings gab man auch von Seiten der Konzernspitze zu, dass man im laufenden Jahr mit zunehmenden Unwägbarkeiten rechne. Nicht zuletzt eben die steigenden Kosten vor allem durch steigende Kerosin und Rohstoffkosten.

Morgan Stanley belässt BASF auf „Equal Weight“

Vor Zahlen bestätigte die US-Investmentbank Morgan Stanley ihre Einschätzung für den Ludwigshafener Chemie-Konzern und belässt das Kursziel bei 82 Euro. Wie Analyst Paul Walsh in einer Branchenstudie schreibt, dürfte die Chemieunternehmen insgesamt ein sehr erfreuliches Quartal hinter sich haben, allerdings seien die Erwartungen und Bewertungen aus dem Vorjahr durchaus ambitioniert. Vor allem bei BASF und Covestro sei eine outperformance der Erwartungen bereits eingepreist.

Equinet stuft Software AG zurück

Bereits seit Mitte Januar ging es für die Aktie der Software AG steil bergauf. Vom Tief bei 31,60 Euro, konnte die Aktie bis Anfang April auf 37,30 empor steigen. Doch angesichts dieses rasanten Kursanstieg sieht Analyst Sebastian Droste mittlerweile vermehrt Kursrisiken. An seinem Kursziel von 30 Euro hält er fest, reduziert jedoch die Einstufung von „Neutral“ auf „Sell“. Droste mahnt Anleger, insbesondere im Hinblick auf die für 21. April geplante Bilanz-Veröffentlichung, zur Vorsicht. Zwar weicht Drostes Erwartung nicht wesentlich vom Marktkonsens ab, allerdings hätte die Software AG durch starke Vorjahreszahlen die Latte sehr hoch gelegt und werde sich an diesen Vorgaben messen lassen müssen. Vor allem die Datenbanksparte (A&N) habe im ersten Jahresviertel 2016 mit einem Umsatzanstieg um 15 Prozent geglänzt. Hier werde nun mit einem Rückgang gerechnet.