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Regelverstöße im Devisen- und Eigenhande · 21. April 2017

Deutsche Bank erneut zur Strafe verdonnert

Schriftzug Deutsche Bank auf einer Hauswand
Quelle: Shutterstock
Die Deutsche Bank muss in den USA erneut eine Millionenstrafe zahlen. Das Geldhaus stimmte zu, einen Betrag von insgesamt 157 Millionen US-Dollar an die US-Notenbank Fed zu entrichten.

Angebliche Regelverstöße im Devisen- und Eigenhandel

Hintergrund der Strafzahlung ist der Vorwurf angeblicher Regelverstöße im Devisen- und Eigenhandel. Nach Angaben der US-Notenbank habe die Deutsche Bank es nicht bemerkt, dass ihre Devisenhändler elektronische Chatrooms benutzten, um sich mit Wettbewerbern über Handelspositionen auszutauschen.
Ein weiterer Vorwurf der Federal Reserve ist, dass die Deutsche Bank auch kein angemessenes Compliance-Programm gemäß der sogenannten Volcker-Regel habe. Nach dieser Regel dürfen die Banken nicht mehr auf eigene Rechnung mit Wertpapieren handeln, also Eigenhandel betreiben.