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Ausblick auf Donnerstag, den 27. April · 26. April 2017

Bilanzen, GfK und EZB: Was für ein Handelstag?!

Mario Draghi auf einer Pressekonferenz
Quelle: 360b/Shutterstock
Das sieht doch mal nach einem ereignisreichen Handelstag aus. Neben zahlreichen Unternehmenszahlen haben Anleger morgen auch noch das GfK-Konsumklima und die EZB-Pressekonferenz zu verdauen.

Morgen heißt es für Anleger früh aufstehen. Es gibt Unternehmensdaten satt. So veröffentlichen mit BASF, der Deutschen Lufthansa, Beiersdorf und der Bayer AG gleich vier DAX-Konzerne ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2017. Die Zahlen kommen jedoch bereits vorbörslich, also bereits zwischen 07:00 und 08:00 Uhr. Hinzu kommen zahlreiche Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe wie Kion, Kuka, Fielmann, Airbus oder auch Vossloh. Doch damit noch lange nicht genug: Auch Samsung, Nokia, Roche, Orange und Total, werden morgen ihre Bilanzen präsentieren. Am Abend kommen dann noch Quartalszahlen aus den USA. Beispielsweise von Alphabet, Microsoft, Intel und Starbucks. Es gibt also eine ganze Menge zu verdauen.

GfK-Konsumklima: Bleibt die Stimmung gut?

Doch da wären ja auch noch die Konjunkturdaten. Bereits gegen 08:00 Uhr wurden die Zahlen zum GfK-Konsumklima veröffentlicht. Nachdem andere Konjunkturindikatoren wie der ZEW- oder auch der Ifo-Index zuletzt überzeugen konnten, wird von vielen Marktteilnehmern morgen Ähnliches vom GfK erwartet.

Draghi ist kein Freund von Überraschungen

Eigentlich würde das für einen spannenden Handelstag längst ausreichen, doch es gibt morgen noch eine Schippe drauf. Um 13:45 wird die EZB ihren Zinsentscheid bekannt geben und um 14:30 findet dann die Pressekonferenz mit Mario Draghi statt. Zumindest in Sachen Zinsentscheid sind keine größeren Überraschungen zu erwarten. Anleger werden wohl noch eine Weile mit der Nullzinspolitik leben müssen. Umso spannender dürfte jedoch die anschließende Pressekonferenz werden. Zwar ist kaum davon auszugehen, dass Mario Draghi in irgendeiner Weise konkret werden wird. Allerdings hofft der ein oder andere Beobachter, dass der EZB-Chef Signale aussendet, wie ein möglicher Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik aussehen könnte, beziehungsweise wann mit einem solchen Schritt zu rechnen sein dürfte.