Nachrichten

Analystenkommentare des Tages · 04. Mai 2017

Kepler Cheuvreux empfiehlt VW-Vorzüge zu „kaufen“

VW-Logo auf einem Autohaus
Quelle: josefkubes/Shutterstock
Hat die Volkswagen-Aktie noch Luft nach oben? Was macht die Linde-Aktie aus Sicht der britischen Investmentbank HSBC derzeit so attraktiv? Die Analysten-Kommentare des Tages. Ein Auszug.

-von Thomas Zuleck, Börse Stuttgart News Redaktion-
Eine Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux gab es für die Volkswagen Vorzüge. Analyst Michael Raab hob heute Morgen seine Gewinnprognosen für die Aktie der Wolfsburger an. Das Kursziel sieht er mittlerweile bei 175 Euro, nach zuvor 167 Euro. Laut seiner Einschätzung wird sich Volkswagen in den kommenden Monaten operativ gut entwickeln.

Kepler Cheuvreux empfiehlt VW-Vorzüge zu „kaufen“

Die DZ Bank hat adidas nach Zahlen von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft. Das Kursziel bleibt jedoch unverändert bei 190 Euro. Analyst Herbert Sturm konstatiert zwar, dass die jüngsten Zahlen deutlich über den Markterwartungen gelegen hätten, allerdings habe adidas die Prognose für das laufende Jahr nicht nach oben korrigiert. Aus seiner Sicht lasse dies darauf schließen, dass sich die Ertragsdynamik im laufenden Jahr nicht mehr ganz so stark entwickeln könnte.

UBS hebt Kursziel von Hugo Boss an

Die Schweizer Großbank UBS hat ihr Kursziel für die Hugo Boss Aktie von 49 auf 52 Euro nach oben korrigiert, die Einstufung „Sell“ jedoch gleichzeitig bestätigt. Analyst Fred Speirs ist mit dem Jahresstart des Metzinger Modekonzerns nicht wirklich zufrieden und zeigt sich insbesondere vom schleppenden Online-Geschäft enttäuscht. Vor diesem Hintergrund seien die ausgegebenen Konzernziele nicht konservativ, sondern vielmehr realistisch, so Speirs. Zudem sei die Aktie auf dem aktuellen Niveau nicht gerade günstig bewertet. Die Anhebung des Kursziels begründet der Analyst mit einem verbesserten Kostenmanagement bei Hugo Boss.

HSBC sieht Linde „attraktiv bewertet“

Laut der britischen Investmentbank HSBC ist Linde derzeit attraktiv bewertet – unabhängig davon, ob die geplante Fusion mit dem Wettbewerber Praxair klapp oder nicht. HSBC-Analyst James Richards attestiert dem Gaskonzern in einer heute veröffentlichten Studie ein Kurspotenzial von 179 Euro und empfiehlt die Aktie zum „Kauf“. Aus Sicht von Richards könnte hinsichtlich der Fusion demnächst eine Entscheidung anstehen, welche sich, egal wie die Entscheidung ausfällt, schlussendlich positiv auf den Kurs der Line-Aktie auswirken dürfte. Doch auch unabhängig von der Fusion sieht der Analyst die Aktie im Vergleich zur europäischen Konkurrenz günstig bewertet.