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Abspaltung des Salzgeschäftes? · 19. Mai 2017

Spekulationen um K+S treiben die Aktie an

Salzberge
Quelle: Discovod / Shutterstock.com
Spekulationen über eine mögliche Abspaltung des Salzgeschäftes haben der Aktie von K+S heute weiter Auftrieb gegeben. Die Börsianer würden eine solche "Zellteilung" offenbar begrüßen. Derweil heizt der neue CEO die Story weiter an.

Auf einer Investorenkonferenz in New York stellte CEO Burkhard Lohr klar, dass man bis Herbst klären wolle, wie es denn mit dem Salzgeschäft bei K+S weitergehen soll. Anleger setzen darauf, dass bei einer Alleinstellung die Bewertung des Salzgeschäftes deutlich höher ausfallen könnte, als im jetzigen Konzernverbund. Ein IPO könnte also durchaus ein Thema werden.

Auf der Suche nach einem Ankerinvestor

Unterdessen gibt es auch noch Berichte, wonach das Management von K+S auf der aktiven Suche nach einem Ankerinvestor sei. Zuletzt erklärte Lohr, dass man sich bereits in Gesprächen befinde. In New York wurde dies nun noch einmal unterstrichen. Ein solcher Ankerinvestor könnte als Schutzschild vor einem möglichen erneuten Übernahmeversuch von dritter Seite fungieren und für entsprechend zusätzliche Sicherheit sorgen. Die Übernahme eines Wettbewerbers schloss Lohr dagegen für die nächsten zwei bis drei Jahre aus. Vor rund zwei Jahren wehrte K+S die Milliarden-Übernahme-Attacke von Potash ab.