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Marktbericht von 16:15 Uhr · 21. März 2017

Dax: Gewinnmitnahmen gehen weiter

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Ollyy / Shutterstock.com
Im Dax setzen sich die Gewinnmitnahmen fort. Der Markt eröffnete schon unter 12 800 Punkten und fällt bis auf beinahe 12.700 Punkte zurück, bevor eine leichte Erholung einsetzt.

NEWS AUS DEM HANDEL 1:56min, 21. Juni 2017, 14:42 Uhr
Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Newsredaktion
Ein Börsianer sieht vor allem die schwachen Ölpreise als Belastung. "Nach dem Rutsch von den Hochs um zwanzig Prozent befinden wir uns hier im Bärenmarkt", sagte er. Die Anleger dürften nun etwas defensiver werden, was auch den Aktienmarkt ausbremsen könnte.
Die Börse an der Wall Street bringt keine Impulse. Der Dow Jones tritt zu Handelsbeginn auf der Stelle.

Air Berlin braucht doch keine Bürgschaft

Die schwer angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin will vorerst doch keine Staatsbürgschaften beantragen. "Eine Absicherung von Krediten durch die öffentliche Hand ist nicht mehr nötig", sagte Air-Berlin-Chef Winkelmann dem "Tagesspiegel". Man habe zuletzt Fortschritte bei der Neuaufstellung des Unternehmens gemacht und etwa die Leasing-Kosten für gut ein Dutzend Flugzeuge gedrückt. Der Schritt entlaste Air Berlin um 50 Millionen Euro.

Pro SiebenSat1 übernimmt Jochen Schweizer

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 übernimmt die Mehrheit am Erlebnisanbieter Jochen Schweizer. Die Jochen Schweizer GmbH, die ihr Geschäft mit Gutscheinen etwa für Tandemsprünge oder Ballonfahrten macht, wird dabei mit 108 Millionen Euro bewertet. ProSieben legt die Firma mit dem eigenen Erlebnisanbieter mydays zusammen.
Jochen Schweizer gilt als Pionier im Geschäft mit Erlebnisgeschenken. 1990 eröffnete er die erste stationäre Anlage für Bungeespringen in München.
Konkurrent Mydays wurde 2003 gegründet und 2013 von ProSieben übernommen. Seitdem hat das Unternehmen seinen Umsatz mehr als verdoppelt.

FedEx mit guten Zahlen

Die Übernahme des holländischen Rivalen TNT Express schiebt die Geschäfte des US-Paketdienstes FedEx an. Dank des Zukaufs kehrte der FedEx im vierten Geschäftsquartal in die Gewinnzone zurück und erzielte ein überraschend hohes Nettoergebnis von 1,02 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr stand noch ein Verlust von 70 Millionen Dollar in den Büchern.

Adobe profitiert von der Cloud

Die Nachfrage nach seinen Clouddiensten hat dem US-Softwarekonzern Adobe auch im zweiten Geschäftsquartal einen steigenden Gewinn beschert. Der Umsatz im digitalen Mediengeschäft stieg auf 1,21 Milliarden Dollar nach zuvor 943 Millionen Dollar. Analysten hatten mit 1,17 Milliarden Dollar weniger gerechnet.