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Marktbericht: update von 16:20 Uhr · 05. April 2017

DAX kaum verändert - Fed im Blick

Junge Geschäftsfrau
Quelle: Peter Bernik / Shutterstock.com
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Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich wenig verändert. Der DAX pendelt aktuell bei 12.440 Punkten. Nach dem gestrigen Feiertag sind die Handelsteilnehmer aus den USA heute wieder mit dabei. Im Fokus steht das Fed-Protokoll um 20:00 Uhr.

MÄRKTE & MACHER 3:06min, 05. Juli 2017, 10:14 Uhr
Nach einem ruhigen Auftakt in den heutigen Handelstag startete der DAX einen kurzen Anlauf zur Rückeroberung der Marke von 12.500 Punkten. Doch bei 12.496 Zählern prallte das deutsche Börsenbarometer nach unten ab.
Danach rutschte der Kurs zeitweise bis auf 12.406 Punkte ab.
Zur Stunde liegt der DAX kaum verändert bei 12.444 Punkten.
Der Dow-Jones-Index notiert kurz nach Eröffnung des Handels an der Wall Street in New York bei 21.423 Punkten mit 0,3 Prozent im Minus.

Adidas an der Spitze der DAX-Gewinner

Eine Hochstufung durch die Analysten der HSBC von "halten" auf "kaufen" sorgt für eine stärkere Nachfrage nach den Aktien von Adidas.
Dadurch sind die Papiere des Sportartikelherstellers aktuell mit einem Aufschlag von 5,3 Prozent die stärksten im DAX.

Zalando nach Herabstufung unter Druck

Die Analysten von Goldman Sachs haben unterdessen die Aktien von Zalando von ihrer europäischen Kaufliste gestrichen. Gleichzeitig empfehlen sie, die Papiere "neutral" zu gewichten.
Der Aktienkurs gab dadurch bis auf 39,27 Euro nach. Inzwischen konnten die anfänglichen Verluste aufgeholt werden. Zalando notieren inzwischen bei 40,33 Euro mit 0,3 Prozent im Plus.

OPEC-Exporte steigen - Ölpreise geben wieder nach

Die Ölpreise sind heute angesichts steigender Exporte der OPEC-Staaten wieder in den Abwärtssog geraten. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,8 Prozent auf 48,72 US-Dollar. US-Leichtöl der Sorte WTI kostet mit 46,13 US-Dollar zwei Prozent weniger.
Zuletzt hatten die Ölnotierungen acht Tage in Folge zugelegt. Es war die längste derartige Serie seit mehr als fünf Jahren. Sie ging aber bereits am Dienstag zu Ende.
Auslöser des aktuellen Verkaufsdrucks bei den Kontrakten auf Öl sind wohl die von Thomson Reuters Oil Research errechneten Daten zum Export der OPEC-Staaten im Juni. Demnach haben die Mitglieder des Kartells, dass sich erst im Mai auf eine Verlängerung der Fördersenkungen bis zum März 2018 geeinigt hatte, im vergangenen Monat 450.000 Fässer täglich (bpd: Barrel per day) mehr ausgeführt, als im Mai.
Zum Vorjahr gab es sogar ein Plus von 1,9 Millionen bpd.
Analysten zufolge hätten die Ölexporte eigentlich zurückgehen müssen. Denn der Eigenbedarf in vielen OPEC-Ländern steige in den Sommermonaten. Infolge der Kürzungsvereinbarungen könne das unter normalen Umständen nicht durch eine höhere Produktion ausgeglichen werden.