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Tesla nicht mehr wertvollster US-Autobau · 07. Juli 2017

Kursparty gestoppt

Tesla-Aktie unter Druck
Quelle: Taina Sohlman / Shutterstock
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Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Nach dem enttäuschenden Abschneiden der Premium Limousine Model S im Crashtest musste die Aktie weiter Federn lassen. Dabei beginnt heute die Produktion des Mittelklassewagens Model 3.

-von Cornelia Frey, Börse Stuttgart TV Newsredaktion-
Nach drei Monaten hat der Elektroautobauer seinen Status als wertvollster US-Autohersteller wieder an General Motors abgegeben. Am Donnerstag setzte die US-Aktie ihre Talfahrt fort. Teslas Börsenwert liegt nun bei rund 50,5 Milliarden Dollar, während GM auf einen Wert von 52,5 Milliarden Dollar kommt. Vor wenigen Tagen war der US-Autobauer noch mehr als 63 Milliarden wert.

Tesla-Aktie beendet Höhenflug

MÄRKTE & MACHER 10:05min, 06. Juli 2017, 14:48 Uhr
Enttäuschende Nachrichten hatten den Höhenflug der Aktie beendet. Zu Wochenbeginn gab Tesla-Chef Elon Musk bekannt im Dezember würden rund 20.000 Wagen des neuen Models 3 pro Monat produziert werden – das ist weniger als Beobachter erwartet hatten. Zudem hat die Premium-Limousine Model S in einem Crashtest nicht die Bestnote erhalten, weil laut des unabhängigen US-Prüflabors IISS die Sicherheitsgurte in dem Luxus-Auto zu lasch seien, um den Fahrer bei einem Unfall ausreichend zurückzuhalten. Eine weitere Belastung war die Herabstufung durch die US-Bank Goldman Sachs. In den vergangenen sechs Monaten hatte die Tesla-Aktie um mehr als 50 Produzent zugelegt. Im April lag der Börsenwert des US-Autobauers erstmals über dem vom General Motors und Ford. Obwohl der Absatz Teslas nur einen Bruchteil der US-Autoriesen GM und Ford ausmacht.

Mittelklassemodell geht in Produktion

Dabei beginnt heute die Produktion des rund 35.000 Dollar teuren Mittelklassemodells Model 3, mit dem Tesla den Massenmarkt erobert möchte. Bereits Ende des Monats sollen die ersten 30 Autos des Model 3 ausgeliefert werden. Im kommenden Jahr will Tesla eine halbe Million Fahrzeuge produzieren, bis 2020 dann eine Million.