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Marktbericht: update von 17:00 Uhr · 10. April 2017

Exporte wachsen weiter - DAX steigt

Außenhandel
Quelle: Aun Photographer / Shutterstock.com
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Mit Rückenwind aus Asien und den USA ist der DAX etwas fester in die neue Woche gestartet. Die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag sowie das G20-Bekenntnis zum Freihandel wurden gut aufgenommen. Die deutschen Exporte wachsen weiter.

NEWS AUS DEM HANDEL 3:09min, 10. Juli 2017, 10:17 Uhr
- Holger Scholze, Börse Stuttgart TV Nachrichtenredaktion -
Die deutschen Exporte sind im Mai den fünften Monat in Folge gestiegen. Sie nahmen um 1,4 Prozent zum Vormonat zu. Ökonomen hatten im Vorfeld lediglich mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet, nachdem es im April ein Plus von 0,9 Prozent gegeben hatte.
Die Importe kletterten mit 1,2 Prozent ebenfalls kräftiger als erwartet und bereits zum dritten Mal hintereinander.
Der am vergangenen Freitag gemeldete Stellenzuwachs in den USA, der überraschend kräftig ausfiel, hat offensichtlich das Zutrauen in die US-Wirtschaft bestärkt.
Wichtig für die Börsianer war auch das Bekenntnis der G20-Staaten zum Freihandel.
Schon die Kurse an der Wall Street in New York legten zu und auch in Asien zeigte sich eine freundliche Tendenz.
Der DAX notiert zur Stunde bei 12.445 Punkten mit 0,5 Prozent im Plus.
Der Dow-Jones-Index liegt derzeit bei 21.427 Zählern mit 0,1 Prozent im grünen Bereich.

E.on erneut an der Spitze des DAX

Nachdem die Aktien der Energieversorger bereits zum Ende der vergangenen Woche durch einige Analystenkommentare beflügelt wurden, gibt eine weitere Kaufempfehlung heute den E.on-Aktien weiteren Auftrieb.
So haben die Experten der HSBC ihre Einstufung von "reduzieren" auf "kaufen" angehoben und das Kursziel von 7,90 auf 9,60 Euro korrigiert.

Brenntag im MDAX ganz vorn

Die Analysten der HSBC haben sich auch zur Entwicklung der Aktien von Brenntag geäußert.
Sie stuften dabei Ihre Einschätzung von "halten" auf "kaufen" nach oben. Das Kursziel wurde von 50,00 auf 58,50 Euro angehoben.

Euro erstmals seit September über 1,10 Franken

NEWS AUS DEM HANDEL 1:44min, 10. Juli 2017, 16:54 Uhr
Der Schweizer Franken ist zum Euro auf den tiefsten Stand seit rund zehn Monaten gefallen. Mit 1,1009 CHF kostet die Gemeinschaftswährung heute so viel wie letztmals Anfang September 2016.
Der Euro hat in den vergangenen Monaten dank der Erleichterung vieler Investoren über den Wahlsieg des Pro-Europäers Emmanuel Macron in Frankreich und zunehmender Spekulationen auf eine Abmilderung der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) an Wert gewonnen.
Außerdem scheint der Konjunkturmotor runder zu laufen. Börsianer beurteilen die aktuelle wirtschaftliche Lage im Euro-Raum so gut wie seit Dezember 2007 nicht mehr. Das ermittelte die Investmentberatung Sentix in einer Umfrage.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) stemmt sich seit Jahren mit Negativzinsen und Eingriffen am Devisenmarkt gegen einen starken Franken, um die heimische Wirtschaft zu stützen.