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Ziele für 2017 bestätigt · 01. August 2017

Fresenius feiert zweistelliges Umsatz- und Ergebnisplus

Flaggen mit der Aufschrift
Quelle: Fresenius/Presse
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Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im abgelaufenen Quartal prächtig verdient und somit die Analystenerwartungen voll und ganz erfüllt. Die im Mai angehobene Prognose kann somit erneut bestätigt werden.

-von Thomas Zuleck, Börse Stuttgart News Redaktion-
Das kann sich einmal mehr sehen lassen. Die währungsbereinigten Erlöse kletterten in den vergangenen drei Monaten um 17 Prozent beziehungsweise unbereinigte 18 Prozent auf mittlerweile 8,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg, vor Sondereinflüssen, ebenfalls zweistellig um 14 Prozent auf nun 1,18 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente Fresenius im abgelaufenen Quartal 459 Millionen Euro und somit ebenfalls 21 Prozent mehr, als im Vorjahresvergleichszeitraum. Die heute Morgen vorgestellten Zahlen trafen somit fast punktgenau die Erwartungen von Analysten.

Kerngeschäft brummt

Vor allem das Kerngeschäft bei Fresenius brummt unverändert. So konnten die Dialysetochter FMC sowie die Klinikkette Helios mit besonders hohen Wachstumsraten glänzen. Bei Helios profitierte der Konzern vor allem von der Übernahme der spanischen Klinikkette Quironsalud. Insgesamt kletterten die Umsätze bei Helios somit um 52 Prozent auf mittlerweile 2,24 Milliarden Euro. Ohne Quironsalud hätten die Umsätze bei den Helios-Kliniken nur um zwei Prozent zugelegt.

Zufriedenheit auf ganzer Ebene

Bei Fresenius gibt man sich mit den heutigen Zahlen erwartungsgemäß zufrieden. Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Wir haben die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung zum Jahresauftakt im zweiten Quartal fortgesetzt. Mit kräftigen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis sind wir weiter auf dem besten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Die Entwicklung von Quirónsalud macht uns Freude, die Integration läuft planmäßig. Die angekündigten Übernahmen bei Fresenius Kabi wollen wir in der zweiten Jahreshälfte zügig abschließen. Damit stellen wir unser Geschäft auf ein noch breiteres Fundament für künftiges Wachstum.“

Der Ausblick stimmt

Die Ziele für das laufende Jahr wurden heute erneut bestätigt. Erst im vergangenen Mai passte Fresenius die Ziele für das laufende Geschäftsjahr nach oben an. Auf das Gesamtjahr betrachtet rechnet man bei Fresenius nun mit einem Anstieg des Nettogewinns um währungsbereinigt 19 bis 21 Prozent. Die Konzernerlöse sollen im Geschäftsjahr 2017 um währungsbereinigte 15 bis 17 Prozent ansteigen. Für die Aktie selbst lief es in den vergangenen Wochen nicht ganz so rund. Mit einem Minus von etwas mehr als fünf Prozent auf Monatssicht, entwickelte sich der Aktienkurs zuletzt sogar leicht schwächer als der Gesamtmarkt.