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Marktbericht: update von 17:00 Uhr · 09. Mai 2017

Heftige Spannungen zwischen den USA und Nordkorea bereiten Sorgen

Grafik mit den Flaggen von den USA und Nordkorea
Quelle: rommma / Shutterstock.com
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Die verbalen Drohungen zwischen den USA und Nordkorea werden schärfer und belasten somit auch die Stimmung an den Finanzmärkten. Der DAX rutscht unter die 12.200er Marke. Die Börsianer müssen heute auch viele Unternehmenszahlen verarbeiten.

NEWS AUS DEM HANDEL 2:11min, 09. August 2017, 17:09 Uhr
- Holger Scholze, Börse Stuttgart TV Nachrichtenredaktion - 09.08.2017 -
Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea belasten heute den Aktienmarkt. So rutschte der DAX bisher um 1,0 Prozent auf 12.165 Punkte ab. Besonders heftig erwischt es die Banken. Commerzbank und Deutsche Bank geben um mehr als drei Prozent nach.
US-Präsident Donald Trump hatte Nordkorea für den Fall weiterer Provokationen mit "Feuer und Zorn" gedroht, wie es die Welt noch nie gesehen habe. Die Führung in Pjöngjang drohte ihrerseits mit einem Präventivschlag auf die rund 3.400 km entfernte US-Pazifikinsel Guam, auf der sich auch eine Militärbasis befindet.
Die Heftigkeit der Formulierungen in dem Konflikt nimmt zu. Dadurch sind auch viele Börsianer beunruhigt. Nordkorea hatte zuletzt immer wieder Raketentests durchgeführt und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen. Mittlerweile gehen Experten davon aus, dass einige der Flugkörper, welche auch mit nuklearen Sprengköpfen bestückt werden könnten, amerikanisches Festland erreichen würden.

Zahlen aus dem DAX

Die Münchener Rück konnte mit ihrem Quartalsbericht kaum punkten. Die Aktien liegen bei 181,65 Euro mit 2,4 Prozent im Minus.
Der Energieversorger E.on meldete einen Gewinnrückgang, der geringer ausfiel als erwartet. Die Aktien notieren inzwischen bei 9,18 Euro mit 3,2 Prozent im Plus. Das ist der höchste Stand seit zwei Jahren.

US-Rohöl-Lagerbestände überraschend stark gesunken

Wie das Energieministerium in den USA mitteilte, sind die Lagerbestände für Rohöl im Wochenvergleich um 6,451 Millionen auf 475,437 Millionen Barrel gesunken. Experten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Rückgang von 2,72 Millionen Barrel gerechnet.
Der Preis für die Ölsorte WTI zur Auslieferung im September kletterte unterdessen um 0,3 Prozent auf 49,32 US-Dollar. Der nächstfällige Oktober-Future der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 52,41 US-Dollar.