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Gastbeitrag Commerzbank Research · 10. August 2017

DAX: in der Range gefangen

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Quelle: Maksim Kabakou/Shutterstock
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Und täglich grüßt das Murmeltier. Der DAX schafft es bislang einfach nicht, aus seiner engen Handelsrange auszubrechen. Auf welche Zielmarken es jetzt ankommt, erläutern die Analysten der Commerzbank.

Der DAX vollzog gestern bereits zur Handelseröffnung einen deutlichen Rücksetzer von der zuvor erreichten entscheidenden kurzfristigen Widerstandszone, die sich bis 12.341 Punkte erstreckt. Bis zum Nachmittag gab der Index weiter nach und erreichte die wichtige Unterstützung der letzten Bewegungstiefs und der Aufwärtstrendlinie ausgehend vom Tief im Juni 2016. Vom Tagestief bei 12.100 Punkten konnte er sich im späten Geschäft leicht erholen.

DAX bleibt gefangen

Der DAX bleibt damit weiterhin in der seit dem 21. Juli etablierten Handelsspanne gefangen. Erst ein nachhaltiger Ausbruch liefert neue Erkenntnisse. Ein Rutsch unter 12.091/12.092 Punkte wäre entsprechend bearish und würde eine Fortsetzung des intakten korrektiven Abwärtstrends vom Rekordhoch signalisieren. Abgaben in Richtung 11.850-11.942 Punkte würden wahrscheinlich.

Zwischengeschaltete potenzielle Ziele

Zwischengeschaltete potenzielle Ziele und Unterstützungen liegen vor allem bei 12.041/12.051 Punkten und 11.996/12.006 Punkten. Auf der Oberseite bedarf es eines dynamischen Anstiegs über 12.341 Punkte, um eine mögliche Erholungsrally in Richtung 12.409-12.453 Punkte oder 12.513/12.532 Punkte zu indizieren. Darunter liegen potenzielle Hürden bei 12.185 Punkten, 12.210/12.228 Punkten und 12.290 Punkten.

Quelle: Commerzbank AG