Nachrichten

Marktbericht Freitag · 18.05.2017 13:00 Uhr

Zweifel und Schwache Vorgaben lassen den Dax schwächeln

elefant-porzellanladen-wohnzimmer-detail
Zastolskiy Victor / Shutterstock.com
Beitrag teilen
Krachend abwärts geht es zunächst mit dem Dax. Zweifel wachsen, dass Trump seine Konjunkturprogrammen durchsetzt: Im Rassismus-Streit haben sich Abgeordnete der Republikaner von Trump distanziert. Auch der Terror in Barcelona verschreckt.

MÄRKTE & MACHER 2:54min, 18. August 2017, 09:55 Uhr
Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten
Der Dow rutscht so stark abwärts wie seit drei Monaten nicht mehr. Auch die Börse in Tokio schwächelt.
Dazu kommt der kleine Verfallstag, der bis 13 Uhr immer wieder zu erratischen Kursbewegungen geführt hat. Über weite Strecken des Tages bleibt der Leitindex gut ein halbes Prozent im Minus.
Spekulationen auf eine erfolgreiche Übernahme durch Bain und Cinven hieven Stada an die MDax Spitze. Die Aktien steigen um fünf Prozent. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge signalisiert Stada-Großaktionär Elliott Unterstützung für die Offerte.

USA überprüfen Bayer Preise

US-Abgeordnete haben eine Untersuchung von Preisanstiegen bei Medikamenten gegen Multiple Sklerose (MS) eingeleitet, von der auch Bayer betroffen ist. Die Demokraten Cummings und Welch schickten entsprechende Schreiben auch an Biogene, Novartis, Roche, Sanofi und Teva.

Deutsche Bank legt Rechtsstreit bei

Die Deutsche Bank legt in den USA einen Streit mit Investoren wegen des Vorwurfs von Anleihen-Preismanipulationen durch die Zahlung von 48,5 Millionen Dollar bei. Das Vorhaben muss aber noch von einem Richter des Bezirksgerichts in Manhattan gebilligt werden.

Lenovo macht Verlust

Gestiegene Kosten und ein Absatzrückgang haben den weltweit zweitgrößten PC-Hersteller Lenovo in die roten Zahlen gedrückt. Der Rivale des Marktführers HP wies für sein erstes Geschäftsquartal einen Verlust von 72 Millionen Dollar aus. Das Umfeld werde auf kurze Sicht auch schwierig bleiben, erklärte Firmenchef Yuanqing.

Applied: Läuft!

Beim weltgrößten Chipanlagenbauer Applied Materials laufen die Geschäfte besser als gedacht. Der US-Konzern, dessen Entwicklung auch als Gradmesser für den Zustand der Halbleiter-Branche gesehen wird, wies am Donnerstag nach US-Börsenschluss für das abgelaufene Quartal einen Gewinnanstieg von rund 80 Prozent auf 925 Millionen Dollar aus.
Erstellt am 18.08.2017 um 08:00 Veröffentlicht am 18.08.2017 um 08:30