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Aktie unter Druck · 29.08.2017 13:11 Uhr

Short Attacke auf ThyssenKrupp

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Pavel L Photo and Video / Shutterstock.com
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Versuch einer Short-Attacke: Die Aktien von ThyssenKrupp weiten ihre Verluste aus. Am späten Vormittag lagen die Papiere mit gut 3,5 Prozent im Minus und waren damit der zweit schwächster Wert im Dax.

Nach dem Zahlungsabwickler Wirecard und dem Außenwerbespezialisten Ströer ist nun auch ThyssenKrupp Ziel einer Short-Attacke geworden, hieß es am Markt.
Das Muster sei jedes Mal das gleiche: Ein selbst ernannter Research-Dienst veröffentlicht eine Studie mit vielen Fragen, die Zweifel an der Bilanz hervorrufen und Anleger zum Verkauf bewegen sollen. Auf der anderen Seite profitieren dann Spekulanten mit sogenannten Leerverkäufen von fallenden Kursen.
 

zwielichtige Quelle

Im aktuellen Fall veröffentlichte "Bucephalus Research Partnership" einen Report zu ThyssenKrupp mit "Fragen, die jeder Anleger stellen sollte". Der Urheber war bis dato am Markt unbekannt - auf Twitter folgen ihm gerade einmal 62 Nutzer. Ein Thyssenkrupp-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern.

Vorwürfe aus der Luft gegriffen

"Viel wichtiger ist das politische Geschachere um eine mögliche deutsche Stahlunion", sagte ein Börsianer zum Kursverlauf.
Er und andere halten die Vorwürfe für aus der Luft gegriffen oder nicht neu.
agr/bstv/29.08.2017/13:10