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Singer will bei 74,40 Euro zustimmen · 31.08.2017 12:30 Uhr

Stada kommen weiter zurück

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Aktien von Stada sind am Donnerstag etwas weiter zurückgefallen um 1,20 Euro auf 77,95 Euro. Berücksichtigt werden muss dabei allerdings noch eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,72 Euro. Singer will 74,40 Euro

Der Finanzinvestor Paul Singer will mit seinem Hegdefonds Elliott dem von Bain und Cinven angestrebten Beherrschungsvertrag gegen eine Mindestabfindung von 74,40 Euro je Aktie zustimmen.
"Damit dürfte klar sein, dass Kurse weit über 80 Euro wohl etwas hoch waren und nicht wiederkommen", sagte ein Börsianer.

auf der Zielgeraden

Bei der Übernahme im Wert von 5,4 Milliarden Euro wurden den beiden Investoren knapp 64 Prozent der Stada-Anteile angedient. Ohne das Aktienpaket des Hedgefonds von Paul Singer könnte das allerdings schwierig werden. Ende vergangener Woche hatte Elliott den Zugriff auf knapp 12 Prozent an Stada gemeldet. Zwar notierte die Stada-Aktie zuletzt bei knapp unter 80 Euro. Singer würde aber für ein so großes Aktienpaket keine Käufer finden.
 

Squeeze-out Phantasie

Das Übernahmeangebot von Bain und Cinven lag im zweiten Anlauf bei 66,25 Euro je Aktie. Zu diesem Preis waren ihnen knapp 64 Prozent der Anteile angedient worden. In der Hoffnung auf einen Aufschlag im Zuge des angestrebten Gewinnabführungsvertrags und eines später möglichen Squeeze-outs waren Stada-Aktien in der Spitze bis auf 83,65 Euro geklettert.
agr/bstv/31.08.2017/12:30