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Keine Zerschlagung · 06.09.2017 09:30 Uhr

Wöhrl könnte bald Angebot für Air Berlin abgeben

Air Berlin in der Krise
Quelle: Savvapanf Photo / Shutterstock
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Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl liebäugelt nach wie vor mit einer Übernahme der insolventen Air Berlin. Seine Offerte will er mit einigen Partnern zusammen abgeben. Zudem will er Air Berlin nicht zerschlagen.

"Ich gehe mal davon aus, dass wir Anfang der kommenden Woche das Angebot einreichen werden", sagte er am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin.
Gebote für Air Berlin können noch bis 15. September abgegeben werden. Eine Entscheidung über den Verkauf der Airline wird bis zum 21. September angepeilt.

Offerte gemeinsam mit Partnern

"Die Höhe ist ziemlich hoch. Ich glaube, man wird sehr, sehr überrascht sein", sagte Wöhrl weiter. Seine Offerte wolle er mit einigen Partnern zusammen abgeben. "Es wird ein Programm sein, das in die mehreren hundert Millionen geht, in verschiedenen Raten bezahlt. Aber selbst die erste Rate, die wir bereit sind zu zahlen, ist sehr, sehr hoch."
Durch die Höhe des Angebots erhoffe er sich bessere Chancen. Zudem wolle er Air Berlin nicht zerschlagen. "Entweder alles oder gar nichts."
 

Poker um Air Berlin

Neben Wöhrl gibt es zahlreiche weitere Interessenten für Air Berlin. Derzeit gilt die Lufthansa als aussichtsreichster Bieter. Aber auch die britische Easyjet, der deutsche Ferienflieger Condor sowie das Berliner Logistikunternehmen Zeitfracht schauen sich die insolvente Airline an.
agr/06.09.2017/09:30