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Hurrikan 'Harvey' · 08.09.2017 15:00 Uhr

Allianz schätzt Belastung auf maximal 220 Millionen Euro

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Alexey Stiop / shutterstock.com
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Der Versicherer Allianz taxiert die eigene finanzielle Belastung durch Hurrikan "Harvey" auf höchstens 220 Millionen Euro. Die Summe ist nur ein Bruchteil der tatsächlich entstandenen Schäden – die meist gar nicht versichert sind.

NEWS AUS DEM HANDEL 3:17min, 08. September 2017, 10:34 Uhr
"Das ist die wahrscheinliche Obergrenze und die tatsächlichen Forderungen an die Gruppe können auch darunter fallen", sagte Allianz Finanzchef Dieter Wemmer. Versicherte Schäden seien durch Wind und Überschwemmungen verursacht worden, aber auch durch Betriebsunterbrechungen von Firmen.
"Harvey" war Ende August auf die osttexanische Küste getroffen und hatte weite Gebiete des Bundesstaates unter Wasser gesetzt. Der Gouverneur von Texas Greg Abbott bezifferte die Schäden und Kosten für den Wiederaufbau auf bis zu 180 Milliarden Dollar (152 Milliarden Euro).

nach Harvey drohen Irma und Jose

Die nächsten Wirbelstürme rasen bereits auf das amerikanische Festland zu. Mit Tropensturm "Irma" tobt das stärkste Unwetter, das je beobachtet wurde bereits über der Karibik und hinterlässt eine Trümmerlandschaft. Mit welchem Ausmaß kann nicht mal ansatzweise beziffert werden, das die betroffenen Gebiete vom Rest der Welt abgeschnitten sind.
Der Sturm Irma wird am Wochenende im Bundesstaat Florida erwartet. Dementsprechend kann Allianz CFO Wemmer keine Schätzung abgeben. "Sie werden jedoch sehen, dass die Allianz einen Rückversicherungsschutz hat, mit dem wir gut auf solche Ereignisse vorbereitet sind und der das Schadenspotenzial der Gruppe begrenzt", sagte Wemmer.
Und nach Irma zieht bereits Jose seine Kreise.
agr/bstv/08.09.2017/15:00