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Milliardeninvestition in US Werk · 22.09.2017 19:30 Uhr

Daimler setzt auf Elektromobilität

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NaughtyNut / shutterstock.com
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Der Autobauer forciert seine Elektromobilitätspläne für den US-Markt und will kräftig in den US-Standort Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama investieren. 600 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Konkret soll am Mercedes-Standort Tuscaloosa die Fertigung modernisiert und erweitert sowie auch ein Batteriewerk gebaut werden. Durch diese Investitionen sollen mehr als 600 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.
 

Wettbewerber setzen auch auf den US-Markt

Daimler ist mit einem solchen Vorhaben nicht allein. Auch andere große Automobilkonzerne haben zuletzt Milliarden-Investitionen in den USA angekündigt. So will auch der Wettbewerber BMW seine Position auf dem US-Markt weiter stärken und ausbauen. Der Münchener Autobauer will sein Werk in Spartanburg im Bundesstaat South Carolina ebenfalls ausbauen und dort rund 600 Millionen US-Dollar zusätzlich investieren. Auch dort sollen weitere Stellen geschaffen werden. Die Planung lag zuletzt bei zusätzlichen 1000 Arbeitsplätzen. Auch der japanische Automobilriese Toyota hat ähnliche Wachstumspläne in den USA.
 

Fokus auf die Elektromobilität

Allen Konzernen ist eines gemeinsam, sie wollen ihren weltweiten Anteil an Fahrzeugen mit Elektromobilität ausbauen. So plant der Stuttgarter Autobauer Daimler bis 2025 mit reinen Elektroautos seinen Anteil am weltweiten Absatz auf etwa 25 Prozent auszubauen. Bis zum Jahr 2022 will Daimler mehr als zehn unterschiedliche Elektromodelle auf den Markt bringen.
Am Standort Tuscaloosa will Daimler in den nächsten Jahren „mehrspurig“ planen. Am Werk sollen sowohl Autos mit klassischen Verbrennungsmotoren vom Band laufen, als auch Fahrzeuge mit hybriden Antriebsformen und eben die reinen Elektrofahrzeuge, die dann nur noch mit Strom fahren werden. Im vergangenen Jahr liefen an diesem Standort mehr als 300.000 Fahrzeuge vom Band, darunter, neben den großen SUVs, auch die C-Klasse.
asch/bstv/22.09.2017/11:00