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Marktbericht: update von 17:00 Uhr · 09.07.2017 17:00 Uhr

DAX startet neuen Anlauf auf 13.000 - K+S baut Konzern um

Berganlauf einer jungen Frau
Quelle: Wallenrock / Shutterstock.com
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Zu Beginn der neuen Börsenwoche nimmt der DAX einen neuen Anlauf, um die Marke von 13.000 Punkten zu überwinden. Am Morgen war er bis auf vier Punkte dran. Somit wurde erneut ein Allzeithoch festgestellt.

NEWS AUS DEM HANDEL 3:13min, 09. Oktober 2017, 10:46 Uhr
- Von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV Marktredaktion - 09.10.2017 -
Der neue Rekord des DAX liegt seit heute Morgen bei 12.996,64 Punkten. Für die Überwindung der psychologisch wichtigen Marke von 13.000 Zählern reichte die Kraft bisher aber nicht aus.
Zur Stunde notiert das deutsche Börsenbarometer bei 12.976 Punkten mit 0,2 Prozent im Plus.
Im Laufe der Woche stehen einige wichtige Termine auf der Agenda. So wird die US-Notenbank Fed am Mittwoch das Protokoll der jüngsten geldpolitischen Sitzung veröffentlichen. Außerdem werden große US-Banken ihre Quartalsbilanzen präsentieren. Darunter sind die Zahlen von Citigroup, JPMorgan Chase, Bank of America und Wells Fargo.

Commerzbank könnte zum Übernahmeziel werden

Die französische Bank Credit Agricole könnte Interesse an einer Übernahme der Commerzbank anmelden. Vorstandschef Philippe Brassac sagte dem Handelsblatt, dass man einen Einstieg bei der Commerzbank erwägen würde, wenn sie zum Verkauf stünde.
Daraufhin zogen die Aktien der Commerzbank am Morgen bis auf 11,75 Euro an. Aktuell liegt der Kurs bei 11,62 Euro mit 0,4 Prozent im Plus.

Airbus unter Druck

Airbus-Chef Thomas Enders hat die Belegschaft des Unternehmens auf empfindliche Strafen wegen Korruption vorbereitet. Der Flugzeug- und Rüstungskonzern müsse sich wegen voraussichtlich langwieriger Ermittlungen in Großbritannien und Frankreich auf "turbulente und verwirrende Zeiten" einstellen, hieß es.
Die Aktien verbilligten sich um 2,3 Prozent auf 79,40 Euro.

K+S legt Kali- und Salzsparte zusammen

Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S möchte seine beiden Geschäftsfelder miteinander verschmelzen und so kräftig wachsen. Statt wie bisher zwischen den Bereichen Kali und Salz zu trennen, würden künftig beide Sparten gemeinsam auf Kundengruppen wie die Agrar- und Chemie-Industrie ausgerichtet. Dies teilte das Kasseler Unternehmen heute mit.
Ein Börsengang der Salz-Sparte, über den an den Märkten spekuliert worden war, gehört dagegen nicht zu den Plänen der Nordhessen. Sie blieben bisher auch ein neues Gewinnziel für 2020 schuldig, nachdem sie sich im August von den bis dahin angepeilten 1,6 Milliarden Euro Betriebsgewinn verabschieden mussten. Für 2030 nimmt der weltgrößte Salzproduzent nun aber drei Milliarden Euro ins Visier. Das würde fast dem Sechsfachen von 2016 entsprechen.
Die Aktien brachen heute zunächst um 8,2 Prozent auf 20,66 Euro ein.
 
chs/bstv - Erstellt am 09.10.2017, um 9:15 Uhr. Aktualisiert am 09.10.2017, um 17:00 Uhr.