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DAX-Future: · 18.10.2017 11:30 Uhr

Kurzfristiges Momentum geht verloren

Candle-Stick-Chart auf einem Bildschirm
Quelle: ahorizon/Shutterstock
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Die Kurse an Börse an der Wall Street und in Tokio schleichen von Rekord zu Rekord. Auch der Dax ist stark unterwegs. Achim Matzke, Leiter Technische Analyse und Index Research, Commerzbank AG, analysiert den Chart des Futures

Im Dienstagshandel gab es an den europäischen Aktienmärkten ein Mixed Picture – im Umfeld eines schwächeren Euros (z. B. ggü. US-Dollar) – vor dem Hintergrund von fallenden EWU-Long-Bonds-Renditen und der laufenden Berichtssaison an der Wall Street .
Nach Newsflow legten Airbus (+4,8%; zurück über der 10-Tage Linie) und Danone (+2,0%; nach Finanzdaten, Ausbruch über €70,0) deutlich zu.
Im Gegensatz dazu festigte sich die Relative Schwäche bei Essilor (-0,9%; im mittelfr. Abwärtstrend) und Dt. Telekom (-0,8%; bleibt unterhalb der 200-Tage Linie).
In Summe liegt an den europäischen Aktienmärkten eine kurzfristige neutrale Stimmung vor.

Konsolidierung einkalkulieren

Aus tech. Sicht startete der DAX-Future Ende Aug. eine beschleunigte Aufwärtstrend, der Future insgesamt auf neue All-Time-Highs um 13032 geführt hat. Vor dem Hintergrund der kurzfr. überkauften Lage verliert der Future an Aufwärtsmomentum, so dass jetzt der Aufwärtstrend der letzten knapp sieben Wochen zur Disposition steht. Auch konnte sich der Future aus der Mini-Konsolidierung um 12950 bisher nicht richtig nach oben absetzten. Insgesamt sollte damit eine deutliche Konsolidierungsausweitung einkalkuliert werden.

Situation im TecDAX

Bei TecDAX sollte ein Fokus auf dem Sicherungsstopp (2470) für die Long-Positionierung bzw. das Portfoliobeta von 1.1 liegen.
Sollte der TecDAX seinen steilen Aufwärtstrend mit einem Take-Profit-Signal zur Seite verlassen, so bietet sich auch ein Take Profit an und die Reduzierung des Portfoliobetas auf 1,0.

Disclaimer

Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise.
Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen: Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Erstellt / Veröffentlicht am 18.10.2017 um 11:30, Erhalten am 18.10.20187 um 09:30