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US-Jobdaten schwach - Apple überzeugt · 03.08.2017 14:00 Uhr

Dax Rekord zum Wochenausklang

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KieferPix / Shutterstock.com
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Der Dax bleibt auf Rekordjagd . Er startet höher und markiert im frühen Handel einen Rekord bei 13.505 Punkten. Am Donnerstag hatte er nach vier Schlussrekorden in Folge 0,2 Prozent auf 13.440 Zähler verloren. Apple überzeugt mit Ausblick

NEWS AUS DEM HANDEL 2:49min, 03. November 2017, 12:30 Uhr
-Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten-
Auf der Konjunkturseite waren die amtlichen US-Arbeitsmarktdaten für Oktober im Fokus, von denen sich Anleger Hinweise auf Tempo und Ausmaß der weiteren Zinserhöhungen erhoffen. Doch die Zahlen waren eine kleine Enttäuschung: Statt der erwartetet 310.000 neuen Jobs waren es 50.000 weniger nämlich 261.000. Immerhin aber eine Steigerung zum Vormonat: Im September war die Zahl der neuen Jobs um 33.000 zurückgegangen. Der Dax bewegte sich nach den US Jobdaten kaum – der Euro dagegen machte einen Satz nach oben.
Mit Erleichterung nahmen Investoren auch die Ernennung von Jerome Powell zum Nachfolger von US-Notenbankchefin Janet Yellen auf. Powell steht für Kontinuität in der Geldpolitik der Federal Reserve.
 

Apples Jubiläums-iPhone startet durch

Zehn Jahre nach dem ersten iPhone rechnet Apple mit einem glänzenden Weihnachtsgeschäft. Das neue iPhone X findet offenbar viele Anhänger, die sich auch vom stolzen Preis von 1149 Euro nicht abschrecken lassen. Das neue Smartphone kommt heute in den Handel. Der Umsatz wird zwischen 84 und 87 Milliarden Dollar liegen.
Die Latte liegt hoch, doch Apple will locker darüber springen: Im vergangenen Weihnachtsgeschäft wurden mehr als 77 Millionen iPhones verkauft.
Apple-Aktien liegen über drei Prozent im Plus. Apple ist derzeit an der Börse 868 Milliarden Dollar wert und damit das teuerste Unternehmen. Zum Vergleich: Smartphone-Marktführer Samsung Electronics ist rund 350 Milliarden Dollar wert, Google kommt auf knapp 720 Milliarden Dollar.

Evonik will Kosten drücken

Der Spezialchemiekonzern Evonik will auf die Kostenbremse treten und dauerhaft 200 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Bereits 2018 sollen die Kosten um 50 Millionen Euro gedrückt werden.
Im dritten Quartal steigert Evonik Umsatz und operativen Gewinn. Der Umsatz stieg auf 3,6 Milliarden Euro, der operative Gewinn legte um elf Prozent auf 639 Millionen Euro zu.
Evonik schnitt damit etwas besser ab als Analysten erwartet hatten.
 
agr/bstv/03.11.2017/08:15/13:30