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E.on, Vonovia und HeidelCement · 08.08.2017 17:30 Uhr

Dax und Ölpreis legen Pause ein

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Die Verschnaufpause am Aktienmarkt geht weiter. E.on, Vonovia und Heidelberg Cement aus dem Dax liefern Zahlen. Öl-Anleger beobachten die Anleger die Lage in Saudi-Arabien. Am Dienstag hatten die Ölpreise ihren Höhenflug unterbrochen.

NEWS AUS DEM HANDEL 2:06min, 08. November 2017, 16:49 Uhr
Die US-Börsen haben am Mittwoch kaum verändert eröffnet. Investoren blickten mit Spannung auf die Bemühungen der Republikaner, ihre vergangene Woche präsentierten Steuerpläne umzusetzen – genau ein Jahr nach der Wahl von Donald Trump zum US Präsidenten.
Heftige Bewegung gibt es bei Snap Chat – die Aktie war nach schwachen Zahlen 20 Prozent eingebrochen – jetzt wurde bekannt, dass Tencent dort einsteigt – und die Aktie ist nur noch neun Prozent im Minus.

Vonovia hebt Ausblick und Dividende

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia traut sich 2018 mehr zu. Grund sind höhere Mieteinnahmen und eine steigende Bewertung seiner Immobilien. Im kommenden Jahr will Vonivia das operative Ergebnis steigern auf 960 bis 980 Millionen Euro. Die Dividende für das laufende Jahr soll um 20 Cent klettern auf 1,32 Euro Vonovia will sein Investitionsprogramm zur Renovierung des Wohnungsbestandes und für Neubauten fortsetzen und so wie in diesem Jahr auch 2018 rund eine Milliarde Euro dafür ausgeben. Der Wert der Immobilien stieg seit Jahresbeginn um 14 Prozent auf fast 31 Milliarden Euro (Dezember 2016: 27,1 Milliarden Euro).

HeidelbergCement holt auf

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat das flaue erste Halbjahr im dritten Quartal ausgebügelt dank der regen Baukonjunktur in den USA und Europa . Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von Juli bis Oktober um sieben Prozent auf 1,06 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um vier Prozent zu auf 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr war HeidelCement kaum vom Fleck gekommen, was vor allem mit schlechtem Wetter in den USA begründet wurde. Die Quartalszahlen übertrafen nun die Erwartungen der Experten

E.ON steuert auf Milliardengewinn zu

 Der Energiekonzern E.ON kommt nach den Rekordverlusten der vergangenen Jahre zurück in die Spur. Nur neun Monate nach dem 16 Milliarden Euro hohen Fehlbetrag von 2016 fuhr der Versorger bereits wieder einen Nettogewinn von 3,7 Milliarden ein. Operativ lag das Ergebnis (bereinigtes Ebit) zwar mit 2,1 Milliarden Euro um acht Prozent unter dem Vorjahreswert. Dies lag aber im Rahmen der Analystenschätzungen. Im Frühjahr 2018 will der Konzern eine neue Strategie für künftiges Wachstum vorstellen.

Earnings Ticker

Schaeffler
Das Geschäft des Autozulieferers hat sich nach Unternehmensangaben im dritten Quartal stabilisiert, so dass der Neun-Monats-Umsatz leicht auf 10,5 Milliarden Euro zulegte. Während der Betriebgewinn unter dem Vorjahreswert lag, kletterte der Überschuss dank deutlich gesunkener Zinsaufwendungen auf 791 Millionen Euro von 672 Millionen Euro im vergangenen Jahr.
Wienerberger
Der weltgrößte Ziegelhersteller hat wegen einer verhaltenen Geschäftsentwicklung im dritten Quartal sowie erwarteter höherer Kosten im Schlussquartal sein Jahresziel gesenkt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde im Gesamtjahr nun bei rund 405 Millionen Euro nach bislang 415 Millionen Euro erwartet. In den ersten drei Quartalen stieg das Ebitda um vier Prozent auf 315,0 Millionen Euro.
Koenig & Bauer
Der Druckmaschinenhersteller hat seinen Umsatz in den ersten neun Monaten um zwei Prozent auf 848 Millionen Euro gesteigert. Auch der Auftragseingang legte zu. Der Betriebsgewinn (Ebit) sank allerdings auf 36,4 Millionen Euro von 39,2 Millionen Euro vor Jahresfrist. Zur Begründung nannte das Unternehmen einen ergebnistreibenden Sondereffekt im Vorjahr.
Evotec
Das Biotechunternehmen EvotecEVTG.DE hat seinen Umsatz in den ersten neun Monaten um 42 Prozent auf 170,9 Millionen Euro gesteigert. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) lag mit 39,3 Millionen Euro 28 Prozent höher. Die Firma führt die positive Entwicklung auch auf die Beiträge jüngst übernommener Unternehmen zurück. Evotec hielt an der Jahresprognose fest.
Dürr
Der Autozulieferer hat mit 50 Millionen Euro unter dem Strich im dritten Quartal mehr verdient als von Analysten erwartet. Trotz schwachen Auftragseingangs im dritten Quartal will der MDax-Konzern im Gesamtjahr einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro und eine operative Marge von 7,5 bis 8,25 Prozent erreichen. Nach neun Monaten betrug die Rendite 8,0 Prozent.
Axel Springer
Der Medienkonzern hat im dritten Quartal seinen Gewinn gesteigert und dabei vom florierenden Internetgeschäft profitiert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 6,9 Prozent auf 156,1 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen von Branchenexperten leicht. Für den größten Gewinnbeitrag sorgte erneut das digitale Geschäft vor allem mit Kleinanzeigen im Internet.
Symrise
Der Duft- und Aromenhersteller erfreut sich weiter guter Geschäfte in sämtlichen Sparten. Damit konnte das Unternehmen seinen Umsatz in den ersten neun Monaten um 3,9 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro steigern. Der Betriebsgewinn (Ebitda) stieg im selben Zeitraum um ein Prozent auf 485,2 Millionen Euro.
Norma
Beim Auto- und Industriezulieferer brummt das Geschäft in der Region Asien-Pazifik. Getrieben von dieser Entwicklung erhöhte sich der Konzernumsatz im dritten Quartal um 12,8 Prozent auf 244,4 Millionen Euro. Den bereinigten Betriebsgewinn (Ebita) konnte das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt um 10,4 Prozent auf 42,7 Millionen Euro steigern.
Brenntag
Gute Geschäfte vor allem in Nordamerika haben dem Chemikalienhändler BrenntagBNRGn.DE ein Umsatzplus von gut zehn Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Euro beschert. Den Betriebsgewinn (Ebitda) konnte das Unternehmen aus Mülheim an der Ruhr im dritten Quartal um 5,3 Prozent auf 216 Millionen Euro steigern.