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Bitcoin rutscht ab · 10.08.2017 14:30 Uhr

Anleger bleiben vorsichtig - Dax wenig verändert

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Schwache Vorgaben machen Anleger vorsichtig. Der Dax ringt mit den 13.200 Punkten. Zum Wochenausklang ebbt die Bilanzflut ab. Der Bitcoin Kurs stürzt ab und verliert 1.000 Dollar in 48 Stunden. Die Commerzbank hat die Steuerfahndung im Haus

NEWS AUS DEM HANDEL 3:15min, 10. November 2017, 09:57 Uhr
Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten
Die Bitcoin-Rally hat am Freitag einen Dämpfer erlitten. Der Kurs der bekanntesten der Cyberwährungen sackte an der Handelsplattform Bitstamp um über fünf Prozent auf 6750 Dollar ab. Innerhalb von nicht einmal zwei Tagen verlor er damit mehr als 1000 Dollar. Spekulationen über die Zulassung eines Terminkontrakts für Bitcoin an der renommierten Börse CME hatten den Kurs des Internetgelds in den vergangenen Tagen beflügelt, am Mittwoch hatte er ein Rekordhoch von knapp unter 8000 Dollar erreicht.
Anleger folgen einer Kaufempfehlung für Drillisch. Die Aktien steigen um 1,8 Prozent auf rund 58 Euro. Analysten von Jefferies hoben ihr Rating auf "buy" an, ihr Kursziel liegt bei 71 Euro.

Allianz trotzt Stürmen und Erdbeben

Deutschlands größter Versicherungskonzern Allianz hat die Stürme und Erdbeben im September gut weggesteckt. Trotz einer mehr als 500 Millionen Euro schweren Schadenbilanz aus den Naturkatastrophen ging der operative Gewinn im dritten Quartal weniger stark zurück als Analysten erwartet hatten.
Das macht den Konzern auch mit Blick auf das Gesamtjahr zuversichtlicher. Das operative Ergebnis werde zwischen 10,8 und 11,3 (2016: 11,1) Milliarden Euro liegen, legte sich die Allianz fest.
Die Anleger honorieren die Zahlen mit einem Kursplus von einem Prozent. Damit liegt die Allianz unter den Topwerten im Dax.

Bilanzen aus der zweiten Börsenreihe

Ströer
Der Werbe-Vermarkter blickt nach Zuwächsen optimistisch auf das kommende Jahr. Ströer hat in den ersten neun Monaten den Umsatz um 19 Prozent auf 910 Millionen Euro gesteigert, der operative Ertrag legte um 18 Prozent auf 209 Millionen Euro zu. 2018 erwartet Ströer einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro, ein organisches Umsatzplus von fünf bis zehn Prozent sowie ein operatives Ergebnis von 370 Millionen Euro. Ströer Aktien klettern über zwei Prozent.
Rhön Klinikum
Der Klinikbetreiber hat nach eine robusten dritten Quartal seine Prognosen für Umsatz und Gewinn bestätigt. Rhön erwartet einen Umsatz von bis zu 1,23 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von bis zu 105 Millionen Euro. Im Sommerquartal ging der Gewinn auf 27,4 von 28,1 Millionen Euro leicht zurück - trotz eines Umsatzanstieges von 3,2 Prozent auf 304 Millionen Euro.
Jenoptik
Der Optikspezialist hat seinen Gewinn im dritten Quartal um fast 16 Prozent auf 52 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 527 Millionen Euro. Der Vorstand erwartet auf Basis eines prall gefüllten Auftragsbuchs und eines traditionell starken Jahresendgeschäfts, dass der Jahresumsatz am oberen Ende der anvisierten Spanne von 720 bis 740 Millionen Euro liegen wird. Zunächst schien es so, als ob Jenoptik Anleger mit seinen Quartalszahlen nicht überzeugt. Später aber drehten die Aktien leicht ins Plus.

noch mehr Bilanzen aus der zweiten Börsenreihe

Bechtle
Bei dem IT-Dienstleister brummt das Geschäft. Umsatz und Betriebsergebnis legten im dritten Quartal um jeweils etwa 20 Prozent zu. Vorstandschef Thomas Olemotz traut seiner Firma nun im laufenden Jahr ein "sehr deutliches Wachstum bei Umsatz und Ergebnis" zu und wird damit optimistischer. Im vierten Quartal werde die hohe Dynamik aus den ersten neun Monaten allerdings wohl nicht einzuhalten sein.
S&T
Das Linzer IT-Unternehmen hat nach der Übernahme des Konkurrenten Kontron Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal kräftig gesteigert und hebt seine Gewinnprognose an. Für das laufende Jahr werde nun ein operatives Ergebnis von 60 Millionen Euro erwartet. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 95 Prozent auf 587 Millionen Euro.
LEG Immobilien
Der Wohnungskonzern erwartet in den kommenden Jahren einen steten Aufwärtstrend. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognosen für das laufende und das kommende Jahr und will sein operatives Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO) bis 2019 auf 228 bis 344 Millionen Euro steigern. Im dritten Quartal belief sich das FFO auf 77,5 Millionen Euro, die Einnahmen aus der Wohnungsvermietung stiegen um 2,1 Prozent auf 134,7 Millionen Euro.
Arcelor Mittal
Der weltweit führende Stahlkonzern blickt nach einem überraschend starken Quartal zuversichtlich auf das kommende Jahr. Im dritten Quartal stieg der Kerngewinn um 1,4 Prozent auf 1,92 Milliarden Dollar und damit stärker als von Reuters befragte Analysten erwartet hatten.
Cewe Color
Der Fotokonzern hat nach einem soliden Quartal seine Jahresziele bekräftigt. Getragen von einem absehbar starken Weihnachtsgeschäft werde ein Ergebnis vor Steuern zwischen 45 und 51 Millionen Euro erwartet, teilte das Unternehmen mit. Im dritten Quartal stieg der Umsatz auf 130,3 Millionen Euro, der Gewinn lag bei vier Millionen Euro.

weltgrößter Online-Shoppingtag

Am Samstag feiern mit dem 11.11 nicht nur die Narren den Beginn des Karnevals. Es ist auch der Single’s Day Er kommt aus China und soll dort helfen, dass Männlein und Weiblein ihre Zuneigung zueinander entdecken. Wen wundert es, dass die Online-Shops ihre Chance wittern. Es ist mittlerweile der wichtigste Online Shoppingtag der Welt – weit vor dem Cyber Monday der Amerikaner. Die Chinesische Shoppingmall Alibaba setzt an diesem einen Tag über 15 Milliarden Dollar um.