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Die Gewinne sprudeln wieder · 14.11.2017 11:29 Uhr

RWE ist wieder selbstbewusst

Kraftwerk
Quelle: cozyta/Shutterstock
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Das hat sich ein wenig abgezeichnet. Nachdem Eon bereits vor einigen Tagen sehr gute Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegen konnte, zog nun RWE nach. Und auch hier können sich die Zahlen sehen lassen. Folgt nun der technische Ausbruch?

-zum Autor: Sven Kleinhans ist Managing Partner bei der Momentum Institutional GmbH-
Was für kümmerliche Jahre musste der Konzern über sich ergehen lassen und nun siehe da: Er strahlt wieder. Die Rückzahlung der Atomsteuer in Höhe von 1,7 Milliarden Euro hat zum Gewinn von 2,2 Milliarden Euro beigetragen, den der Versorger in den ersten neun Monaten eingefahren hat. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg dank eines höheren Handelsergebnisses, Kostensenkungen und den besser ausgelasteten Gaskraftwerken um 9,3 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Aktionäre partizipieren sogar von einer Sonderdividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie.

Dasselbe Spiel wie so oft

Die Freude am Markt wird offensichtlich nicht geteilt. Sell on good News ist hier und heute das Motto. Die Aktie verliert aber nur moderat gut ein zwei Prozent auf 21,80 Euro. Die Umsätze sind leicht erhöht aber nicht besorgniserregend. Für den Moment zumindest.

Die Bilder gleichen sich

In diesem Börsenzyklus ist es in der Tat so, dass die Markttechnik überall gleich erscheint. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch bei RWE liegt uns ein feiner Aufwärtstrend vor, der aktuell auch nicht gefährdet erscheint.
Die Aktie von RWE hat zunächst einmal ein neues Jahreshoch erklommen von über 24 Euro und befindet sich mit dem heutigen Tag im Konsolidierungsmodus. Mögliche Ziele auf der Unterseite sind bei 20,50 Euro (Oktobertiefs) zu suchen. Für sehr viel weiter scheint es aktuell nicht zu reichen. Dieses Szenario wäre erst kein Preisen von unter 20 Euro zu erwarten, die dann bis ca. 19 Euro führen.
 
 

Quelle: nextmarkets