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Bitcoin über 20.000 USD · 18.09.2017 17:45 Uhr

Santa Trump sei Dank -Dax vor Weihnachten Plus

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Zum Auftakt der letzten Handelswoche vor Weihnachten zeigt der Dax eine gute Performance und geht mit einem sechs-Wochen-Hoch aus dem Handel. Der Bitcoin steigt über 20.000 US Dollar - "Das ist tödlich" warnt Dänemarks Zentralbankchef

NEWS AUS DEM HANDEL 3:12min, 18. Dezember 2017, 11:19 Uhr
Die Aussicht auf drastische Steuersenkungen für Unternehmen hat die Wall Street zum Handelsstart am Montag auf neue Rekordstände getrieben. Der US-Standardwerteindex Dow Jones stieg in den ersten Minuten um 0,8 Prozent auf 24.845 Punkte. Das Börsenbarometer S&P 500 kletterte 0,7 Prozent auf 2694 Zähler, der technologielastige Nasdaq-Index 0,6 Prozent auf 6981 Punkte.
Am Devisenmarkt waren die Skeptiker in der Überzahl: Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, verlor 0,4 Prozent. Im Gegenzug verteuerte sich der Euro auf 1,1804 Dollar. "Der Markt rechnet nicht damit, dass die Steuerreform einen großen Einfluss auf die US-Wachstumsaussichten hat", sagte Anlagestratege Alvin Tan von der Großbank Societe Generale.
Unterdessen treibt der Start des Future-Handels an der weltgrößten Derivatebörse, der Chicagoer CME Group, den Bitcoin-Kurs auf neue Höhen. Der Kurs der Cyberdevise hat die Marke von 20.000 Dollar überschritten. Dänemarks Zentralbankchef Lars Rohde warnte allerdings angesichts der 2000-prozentigen Kursrally der vergangenen Monate vor einem Platzen der Spekulationsblase: "Bleiben Sie weg. Das ist tödlich."

Bieterrennen um Niki

Die Liste der Kaufinteressenten für die insolvente AirBerlin-Tochter Niki wird immer länger. Nach Firmengründer NikiLauda, Thommas Cook und Ryanair warf nun auch ein Konsortium um den Berliner Logistiker Zeitfracht und die Wartungsfirma Nayak den Hut in den Ring. "Ich schließe aus der großen Nachfrage im Investorenprozess, dass die Chance für eine Rettung von Niki gut ist – trotz des großen Zeitdrucks", sagte Insolvenzverwalter Flöther der "SZ".

Henkel pfeift aufs Rating

Finanzchef Knobel würde für eine gute Kaufgelegenheit auch riskieren, das "A"-Rating vorübergehend zu verlieren. "Wir wollen uns einmalige Gelegenheiten nicht selbst verbauen. Deshalb sind wir auch nicht dogmatisch", sagte er "Euro am Sonntag". Ein Rating in der "A"-Kategorie sei aber die mittelfristige Ausrichtung des Konzerns. Henkel arbeite "permanent an potenziellen kleinen, mittleren und großen Übernahmezielen", bekräftigte er.

Conti bereit für Übernahmen

Der Automobil-Zulieferer hat mindestens drei Milliarden Euro für potenzielle Übernahmen zur Verfügung. Ein größerer Deal sei nicht auszuschließen, in den nächsten Monaten aber eher unwahrscheinlich. Das Geschäft mit Hybrid- und Elektroantrieben (HEV) soll den Break-Even 2020 oder 2021 schaffen.

Nestle trennt sich von US-Teegeschäft

Der Nahrungsmittelriese Nestle drückt bei der Bereinigung seines Portfolios von wenig rentablen Geschäftsbereichen aufs Tempo. Die US-Tochter Nestle Waters North America verkauft die Teemarken Sweet Leaf Tea und Tradewinds. Käufer sind die Beteiligungsgesellschaft Fireman Capital Partners und der Getränkehersteller Dunn's River Brand. Die Transaktion solle noch vor Jahresende abgeschlossen werden. Finanzielle Details wurden nicht genannt.
Der weltgrößte Nahrungsmittelherstellers macht mit dem Verkauf einen weiteren Schritt zur Steigerung seiner Rentabilität. Vorstandschef Ulf Mark Schneider setzt auf den Ausbau von Wachstumsfeldern wie Kaffee, Tiernahrung, Wasser und den Gesundheitsbereich.