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Stromfresser Bitcoin · 04.01.2018 09:00 Uhr

China macht Krypto-Minern das Leben schwer

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Mmaxer / Shutterstock.com
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China will angeblich den hohen Stromverbrauch durch das Schürfen von Kryptowährungen wie Bitcoin drosseln. Einige sogenannte Miner könnten in ihrem Stromverbrauch eingeschränkt werden.

von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichtenredaktion - 04.01.2018
Das so genannte Schürfen von Bitcoin und anderen Kryptowährungen mithilfe von rechenstarken PCs gilt als sehr energieintensiv. China ist in Sorge, dass die Bitcoin-Schürfer im großen Stil niedrige Strompreise in einigen Regionen ausgenutzt und damit die reguläre Stromversorgung beeinträchtigt haben. China gilt als Heimat einiger der größten Bitcoin-Miner.

Spekulationsobjekte

Bitcoin und andere digital errechnete und gespeicherte Währungen hatten im vergangenen Jahr stark an Wert zugelegt und damit Spekulanten angelockt. Zuletzt schwankten die Preise stark - teilweise um tausende US-Dollar innerhalb eines einzigen Tages. Aufseher und Regierungen verschärften daraufhin ihre Warnungen.

Experten skeptisch

Auch einige etablierte Spieler auf dem Finanzmarkt sind skeptisch, was Bitcoin und Co. angeht. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf eingeweihte Personen, die US-Investmentbank Merrill Lynch habe ihre Blockade im Handel mit dem Kryptogeld ausgeweitet. Die rund 17 000 Anlage-Berater des Geldinstituts seien angewiesen, keine Bitcoin-Investments zu empfehlen, zudem würden Kundenanfragen zum Kauf bestimmter Bitcoin-Fonds abgelehnt, hieß es in dem Blatt.
Grund seien Zweifel an der Eignung der Produkte zur Geldanlage. Eine Firmensprecherin bestätigte der Zeitung zufolge die Informationen. Merrill Lynch, der Investmentbanking-Zweig der Großbank Bank of America, hatte bereits den Handel mit den jüngst gestarteten Bitcoin-Futures geblockt.