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Marktbericht: update von 17:00 Uhr · 02.11.2017 17:00 Uhr

Negative Signale sorgen für Abgabedruck - DAX unter 12.800

Gewitter
Quelle: laptopnet / Shutterstock.com
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Nach der Abwärtsbewegung von gestern ist der DAX mittlerweile deutlich unter die Marke von 13.000 Punkten gerutscht. Belastend wirkt sich auch der zuletzt stärker tendierende Euro aus. Die rote Laterne steht bei der Deutschen Bank.

NEWS AUS DEM HANDEL 3:37min, 02. Februar 2018, 11:26 Uhr
- Von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV News Redaktion - 02.02.2018 -
Der DAX hat heute zunächst weiter nachgegeben und ist inzwischen deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten gerutscht. Damit knüpfte er an die Bewegung von gestern Nachmittag an und steuert auf einen Wochenverlust von mehr als drei Prozent zu. Zur Stunde liegt der deutsche Leitindex bei 12.785 Punkten mit 1,7 Prozent im Minus.
Gestern hatte schon der Fall unter das Zwischentief vom 17. Januar charttechnisch eine weitere Verkaufswelle ausgelöst. Diese wurde nun durch das Absinken unter die 13.000er Marke noch verstärkt.
Einige Experten erwarten nun eine Fortsetzung der Korrektur bis auf 12.600 Punkte. Viele Marktteilnehmer sind verunsichert. Seit dem erst vor anderthalb Wochen erreichten Rekordhoch von 13.596 Punkten ging es fast nur noch bergab.
Als anhaltende Belastung wirken der starke Euro mit seiner Bremswirkung auf die hiesigen Exporte und die erhöhten Anleiherenditen, welche die Attraktivität der Anlageklasse der Aktien schmälern.
Die Gemeinschaftswährung notiert aktuell im Bereich von 1,2560 US-Dollar.
Das Schlusslicht im DAX bilden heute die Aktien der Deutschen Bank , die nach enttäuschenden Geschäftszahlen zeitweise um mehr als sechs Prozent auf 13,72 Euro absackten.
Von der Wall Street kam diesmal auch keine Unterstützung. Die Standardwerte-Indizes Dow Jones Industrial und S&P 500 schlossen am Donnerstag wenig verändert, während es an der Technologiebörse NASDAQ etwas bergab gegangen war. An den Handelsplätzen in Asien überwogen die negativen Vorzeichen.
Seit 14:30 Uhr (MEZ) sind die neuesten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt öffentlich bekannt. Demnach wurden im Januar außerhalb der Landwirtschaft 200.000 neue Stellen geschaffen. Ökonomen hatten mit 184.000 neuen Jobs gerechnet, nach 148.000 im Vormonat. Die in einer separaten Statistik ermittelte Arbeitslosenquote blieb bei 4,1 Prozent stabil. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen wie erwartet um 0,3 Prozent.
Der Dow-Jones-Index zeigt sich aktuell bei 25.851 Punkten mit 1,3 Prozent im Minus.
 
Erstellt am 02.02.2018, um 9:15 Uhr. Zuletzt aktualisiert am 02.02.2018, um 17:00 Uhr.
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