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Marktbericht: update von 17:00 Uhr · 07.12.2017 17:00 Uhr

Rücktritt von Trump-Berater Cohn sorgt für Unruhe

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Quelle: Dmitri Ma / Shutterstock.com
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Der Rücktritt von Gery Cohn als Wirtschaftsberater des US-Präsidenten hat an den Börsen neue Unruhe aufkommen lassen. So gaben bereits die Notierungen in Asien nach. Der DAX liegt ebenfalls im Minus. Im Fokus steht die Deutsche Post.

NEWS AUS DEM HANDEL 2:28min, 07. März 2018, 16:35 Uhr
- Von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV News Redaktion - 07.03.2018 -
Der Rücktritt von Gary Cohn als Wirtschaftsberater des US-Präsidenten Donald Trump hat den DAX zu Beginn des heutigen Handelstages zunächst ins Minus gedrückt. Im Tief notierte das deutsche Börsenbarometer bei 12.020 Punkten. Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA verbesserten dann jedoch die Stimmung. Somit liegt der Kurs aktuell bei 12.264 Zählern mit 1,2 Prozent im Plus.
Am Dienstag war dem DAX im Handelsverlauf die Luft etwas ausgegangen. Nach einem vorübergehenden Anstieg um mehr als ein Prozent war am Ende nur ein Plus von 0,2 Prozent übrig geblieben.
Gerry Cohn hatte sich zuvor gegen die von Präsident Donald Trump geplanten Strafzölle auf Aluminium und Stahl ausgesprochen. Er galt als ruhig und besonnen. Ohne ihn könnte nach Ansicht einiger Experten nun der mäßigende Einfluss auf den US-Präsidenten fehlen.
Diese Sorge wird auch durch die Reaktion an den Börsen in Fernost belegt. Der NIKKEI gab um 0,8 Prozent nach. So bewegte sich der NIKKEI 225 zunächst ins Plus. Im Nachgang der Meldung, dass Cohn sein Amt als oberster Wirtschaftsberater Trumps abgebe, schloss Japans Leitindex mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 21 253 Punkten. Auch der CSI 300 als wichtigster Index auf dem chinesischen Festland erstarkte zunächst, bevor er letztlich mit einem Minus von gut 0,7 Prozent bei 4.037 Punkten aus dem Handel ging.

ADP-Arbeitsmarktdaten besser als erwartet

Unterdessen hat die Agentur ADP ihre Arbeitsmarktdaten für den privaten Sektor außerhalb der Landwirtschaft in den USA bekannt gegeben. Demnach wurden im Februar 235.000 neue Jobs geschaffen. Ökonomen hatten mit 194.000 neuen Stellen gerechnet, nachdem es im Januar 234.000 waren.
Der Dow-Jones-Index zeigt sich aktuell bei 24.790 Zählern mit 0,4 Prozent im Minus.
 
Erstellt am 07.03.2018, um 9:15 Uhr. Zuletzt aktualisiert am 07.03.2018, um 17:00 Uhr.
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