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MDAX-Konzern mit Rekordjahr · 21. März 2017

Fuchs Petrolub: Es läuft wie geschmiert

Öl wird in eine Kanne umgefüllt
Quelle: Shutterstock
Fuchs Petrolub ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut profitabel gewachsen. Für 2017 gibt man sich ebenfalls optimistisch, was am Ende auch die Aktionäre freut: Die Dividende soll in diesem Jahr um fast zehn Prozent angehoben werden.

Der Mannheimer Schmierstoff-Spezialist Fuchs Petrolub kann sich über ein neues Rekordjahr freuen. 2016 stieg der Konzernumsatz erneut um 9 Prozent auf ein Rekordniveau von 2,3 Milliarden Euro. Während insbesondere im ersten Halbjahr das Wachstum durch Unternehmenszukäufe getragen wurde, wuchs der MDAX-Konzern in der zweiten Jahreshälfte, nach eigenen Angaben, vor allem organisch. Das EBIT konnte 2016 auf 371 Millionen gesteigert werden, mit einem Gewinn nach Steuern in Höhe von 260 Millionen lag dieser so hoch wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte. Auf der am 05. Mai 2017 stattfindenden Hauptversammlung werden Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von 0,89 EUR je Vorzugsaktie und von 0,88 EUR je Stammaktie vorschlagen.

Starkes Wachstum in Europa und Asien-Pazifik

Wie der Konzern mitteilte, haben sich die Geschäfte in Europa sowie in der Region Asien-Pazifik im vergangenen Jahr besonders positiv entwickelt. Allein in Europa erzielte Fuchs-Petrolub eine Umsatzsteigerung in Höhe von 16 Prozent und erwirtschaftete mit 1.417 Millionen EUR 59% des Konzernumsatzes. In den Regionen Asien-Pazifik und auch Afrika ist der Schmierstoff-Spezialist zuletzt vor allem organisch gewachsen. Schwerpunkte der positiven Geschäftsentwicklung lagen insbesondere in China und Südafrika.
 

Fuchs Petrolub bestätigt positiven Ausblick

Auch für das laufende Jahr gibt man sich bei Fuchs-Petrolub optimistisch. Der Umsatz soll in den kommenden Monaten zwischen 4 und 6 Prozent gesteigert werden. Das EBIT soll immerhin noch um 1 bis 5 Prozent ansteigen. Die Aktie von Fuchs Petrolub hat, bislang zumindest, einen durchaus positiven Start in das laufende Börsenjahr hinter sich. Allein in den vergangenen drei Monaten konnten die Anteilsscheine der Mannheimer um mehr als zehn Prozent zulegen.