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Mieser Scherz mit Kryptowährung · 19.03.2018 17:00 Uhr

Impulse bleiben aus – Dax driftet ins Minus

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Es wird zunehmend zäh am Markt. Der Dax beißt sich am Widerstand bei etwa 12.600 Punkten die Zähne aus und dreht ins Minus. Schon am Mittwoch war er kaum vom Fleck gekommen. So etwas stärkt für gewöhnlich die Position der Bären

NEWS AUS DEM HANDEL 2:11min, 19. April 2018, 16:17 Uhr
Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten
Seinen Ärger über die verunglückte PR Aktion der Cyber Währung Savedroid hat ein Twitter User auf den Punkt gebracht: Gute PR für euch – ein Desaster für die Kryptos.
Das war passiert: Die Savedroid Seite war einen Tag nicht erreichbar, nur ein hämischer Satz, dass alles weg ist. Auch der Chef setzte auf Twitter nochmal nach: Danke euch Jungs… over and out! War die Seite gehackt worden oder sind die Eigentümer tatsächlich mit dem Geld auf und davon? Am Vormittag dann die Auflösung: Hallo wir sind noch da, war nur ein Scherz, wir wollten euch zeigen, wie leicht euer Geld weg sein kann.
Es war nur ein Scherz. Ein ganz mieser Scherz.
Und manch einer stellt sich die Frage, ob der Eigentümer die sittliche Reife besitzt, mit dem Geld anderer Menschen zu arbeiten.
Der Dax, der Vollständigkeit halber sei es erwähnt, bewegt sich seitwärts - in einer Handelsspanne, die so klein ist, dass sie den Namen eigentlich nicht verdient.

Merck verkauft an P&G

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck ist sein Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten endlich losgeworden. Nachdem sich Interessenten wie Nestle oder Reckitt Benckiser zurückgezogen hatten, geht die Sparte jetzt an Procter & Gamble (P&G) . Allerdings liegt der Verkaufspreis mit 3,4 Milliarden Euro unter den Erwartungen von rund 4 Milliarden Euro.

Deutsche Bank verliert weiteren Vorstand

Der Vorstandsumbau bei der Deutschen Bank geht weiter: Nach nur gut eineinhalb Jahren in der Topetage verlässt IT-Vorstand Kim Hammonds das größte deutsche Geldhaus. Sie werde im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat zur Hauptversammlung am 24. Mai 2018 aus dem Unternehmen ausscheiden.

Rocket Internet macht Kasse

Rocket Internet hat mit dem Verkauf von Anteilen am Kochboxenversender HelloFresh wie gewünscht 150 Millionen Euro eingenommen. 12,2 Millionen Papiere seien für je 12,30 Euro veräußert worden, teilte der Start-up-Spezialist am späten Mittwochabend mit. Damit liegt der Preis über einen Euro unter dem Schlusskurs 13,36 Euro.