Nachrichten

Gastbeitrag Commerzbank · 08.06.2018 09:18 Uhr

Daimler – mittelfristig angeschlagen

Day view of Mercedes-Benz logo at Riverside Retail Park
Quelle: Jevanto Productions/Shutterstock
Beitrag teilen
Die vergangenen Wochen waren für Daimler-Aktionäre alles andere als erfreulich. Die Daimler-Aktie steht mittlerweile massiv unter Druck und verlor auf Monatssicht bereits mehr als 6 Prozent. Wann kommt endlich die Trendwende?

-Gastbeitrag Commerzbank-
Knock-out Produkte der Commerzbank auf Daimler
Knock-out Finder der Börse Stuttgart
 
Die Daimler-Aktie hatte im März 2015 ein 17-Jahres-Hoch bei 96,07 EUR markiert und anschließend eine ausgeprägte Korrektur bis auf ein im Juli 2016 erreichtes Tief bei 50,83 EUR vollzogen. Seither bewegt sich der Anteilsschein wieder übergeordnet nordwärts in einer bislang dreiwelligen Erholung. Im Rahmen der im vergangenen Juli gestarteten zweiten Impulswelle konnte die Notierung im Januar das ein Jahr zuvor geformte Reaktionshoch bei 73,23 EUR überwinden und schließlich am 24. Januar ein 3-Jahres-Hoch bei 76,48 EUR markieren. Dort übernahmen wieder die Bären das Ruder. Es bildete sich der Kopf und anschließend die rechte Schulter einer mehrmonatigen Kopf-Schulter-Umkehrformation aus. Im März wurde diese bearishe Formation komplettiert. Zuletzt kam es nach einer Erholungsbewegung an die unterschrittene 200-Tage-Linie zu einem dynamischen Abverkauf, in dessen Rahmen die Aufwärtstrendlinie vom im Jahr 2016 notierten Tief gebrochen wurde. Ende Mai setzte ausgehend vom erreichten 8-Monats-Tief bei 61,31 EUR ein Stabilisierungsversuch ein. Dabei kam es bislang lediglich zu einer Korrektur bis zum 23,6%-Fibonacci-Retracement der letzten Abwärtswelle. Der Weg des geringsten Widerstandes bleibt mittelfristig abwärts gerichtet. Eine Ausdehnung der kurzfristigen Erholung ist jedoch möglich, solange der Support bei 61,67 EUR nicht unterschritten wird. Oberhalb von 63,04/63,06 EUR lassen sich klassische Erholungsziele bei 63,40 EUR, 63,78-64,11 EUR, 64,47 EUR und 64,97-65,84 EUR ausmachen. Solange die letztgenannte Zone nicht per Tagesschluss überschritten wird, bleiben die Bären in einer komfortablen Position. Erst oberhalb der Widerstandszone bei 68,40/68,64 EUR würde sich das übergeordnete Chartbild signifikant aufhellen. Bearishe Anschlusssignale entstünden unter 61,67 EUR und unter 61,31 EUR. Potenzielle nächste Abwärtsziele liegen bei 60,75/60,79 EUR und 59,01 EUR. Darunter würde sich das längerfristige Chartbild weiter eintrüben mit möglichen Zielen bei 55,44-56,56 EUR, 50,83 EUR und 48,09 EUR.
 

Quelle: Commerzbank
 
 
 
Erhalten von der Commerzbank am 08.06.2018 um 09:01 Uhr.
Veröffentlicht durch Börse Stuttgart am 08.06.2018 um 09:18 Uhr.
Bitte beachten Sie den Disclaimer und die Risikohinweise
Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise und Angaben zu Interessenkonflikten