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Gastbeitrag Commerzbank · 18.06.2018 09:55 Uhr

Gold – jetzt wird es brenzlig

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Quelle: Bkoern Wylezich/Shutterstock
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Der Start in das laufende Börsenjahr war für den Goldpreis eigentlich gar nicht so schlecht. Eigentlich. Seit April ist ein wenig der Wurm drin, und die Preise für das Edelmetall geben wieder nach. Weshalb eigentlich?

-Gastbeitrag Commerzbank-
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Der Goldpreis weist ausgehend von einem im Dezember 2016 markierten Korrekturtief bei 1.123 USD einen intakten Aufwärtstrend auf. Dieser beförderte das Edelmetall bis zum Januar dieses Jahres in der Spitze bis auf 1.366 USD und damit in Rufweite zum im Juli 2016 markierten Hoch bei 1.375 USD. Anschließend etablierte die Notierung eine Trading-Range oberhalb eines Korrekturtiefs bei 1.302 USD sowie oberhalb der 200-Tage-Linie (blau). Mitte Mai rutschte sie dynamisch unter dieses kritische Supportcluster, konnte sich jedoch zunächst noch an der nächsten Supportzone aus 61,8%-Retracement und Aufwärtstrendlinie vom Tief im Dezember 2016 stabilisieren. Im Rahmen des anschließenden korrektiven Pullbacks an den nun als Widerstand fungierenden Bereich aus der ehemaligen Range-Begrenzung und der 200-Tage-Linie gelang es nicht, diese Hürde nachhaltig zu überwinden. Am Freitag sackte das Edelmetall schließlich dynamisch auf ein Jahrestief ab und bestätigte damit den vor rund einem Monat gesehenen bearishen Ausbruch sowie den etablierten mittelfristigen Abwärtstrend. Vorstellbar ist, dass die flachere Aufwärtstrendlinie über die Tiefpunkte vom Juli 2017 und Dezember 2017 bei derzeit 1.274 USD Ausgangspunkt für eine kurzfristige technische Erholung in Richtung 1.289/1.291 USD oder 1.295-1.306 USD bilden könnte. Solange die letztgenannte Widerstandszone jedoch nicht per Tagesschluss signifikant überwunden wird, bleibt das preisliche Bild bearish mit einem potenziellen Zielbereich 1.236/1.237 USD. Dort befinden sich das analytische Kursziel aus dem Ausbruch aus der mehrmonatigen Handelsspanne sowie das Tief vom Dezember 2017. Zudem verläuft dort derzeit die bedeutende Aufwärtstrendlinie vom Tief im Dezember 2015. Zwischengeschaltet lässt sich eine mögliche Unterstützungszone bei 1.262/1.264 USD ausmachen.
 
 

Quelle: Commerzbank
 
 
Erhalten von der Commerzbank am 18.06.2018 um 09:03 Uhr.
Veröffentlicht durch Börse Stuttgart am 18.06.2018 um 09:55 Uhr.
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