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Charttechnische Analyse · 25.06.2018 10:05 Uhr

BMW – Zeit für Schnäppchenjäger

BMW-Logo auf einem Kühlergrill
Quelle: Karl Ahnee/Shutterstock
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Nachdem die BMW-Aktie im März 2015 ihr Rekordhoch erreichte, übernahmen die Bären das Ruder. Die letzte Erholungsbewegung endete im Januar. Am Freitag konnte die Aktie des Automobilbauers schließlich eine Supportzone erreichen...

-Gastbeitrag Commerzbank-
Die BMW-Aktie hatte im März 2015 ein Rekordhoch bei 123,75 EUR markiert. Anschließend übernahmen die Bären das Ruder und schickten das Papier des Münchener Automobilkonzerns auf ein im Juli 2016 erreichtes 3-Jahres-Tief bei 63,38 EUR. Die darauffolgende Erholungsbewegung endete im Januar dieses Jahres bei 97,50 EUR und wich einer bislang dreiwelligen Korrekturphase, die mit dem am vergangenen Donnerstag erfolgten Rutsch unter das März-Tief bei 81,82 EUR zur Etablierung eines mittelfristigen Abwärtstrends führte. Am Freitag markierte der Wert ein 9-Monats-Tief bei 79,18 EUR, bevor eine deutliche Erholung bis zum Handelsschluss einsetzte, die auf Tagesbasis eine lange Lunte im Kerzenchart hinterließ. Mit Blick auf das mittel- und langfristige Chartbild hat die Aktie mit dem gesehenen Tief den oberen Bereich einer sich bis 76,41 EUR erstreckenden Supportzone erreicht. Sie resultiert unter anderem aus dem 61,8%-Retracement der Rally vom Tief aus dem Jahr 2016, dem Tief des Jahres 2017, der Rückkehrlinie des mittelfristigen Abwärtstrendkanals sowie der 100%-Projektion („Measured Move“) der ersten Abwärtswelle vom Jahreshoch. Angesichts der überverkauften Marktlage erscheint eine Stabilisierung oder auch deutlichere Erholungsbewegung auf dem erreichten Supportcluster plausibel. Potenzielle nächste Erholungsziele und Widerstände lassen sich bei 81,82 EUR und 83,39 EUR ausmachen. Über 84,44 EUR wäre ein weitergehender Vorstoß in Richtung 87,18-88,47 EUR vorstellbar. Solange die letztgenannte Zone nicht per Tagesschluss überwunden wird, bleiben die Bären mittelfristig im Vorteil. Unmittelbar bullish würde es erst über der Widerstandszone 91,26-93,87 EUR. Mit Blick auf die Unterseite würde ein nachhaltiger Rutsch unter 76,41 EUR das längerfristige Chartbild deutlich eintrüben. Fortgesetzte Abgaben in Richtung 71,43-74,37 EUR, 68,48/68,50 EUR und 63,38 EUR wären dann mittelfristig einzuplanen.

Quelle: Commerzbank
Erhalten von der Commerzbank am 25.06.2018 um 09:51 Uhr.
Veröffentlicht durch Börse Stuttgart am 25.06.2018 um 10:05 Uhr.
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