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Charttechnische Analyse · 29.06.2018 10:03 Uhr

Deutsche Bank – Rekordtief im Test

Außenansicht einer Filiale der Deutschen Bank
Quelle: serato/Shutterstock
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Am Mittwoch erreichte die Aktie der Deutschen Bank ein Rekordtief bei 8,76 Euro. Zuletzt rutschte das Papier in 2016 auf unter 9 Euro. Setzt sich der Abwärtstrend fort oder kann die Aktie in eine Erholungsbewegung übergehen?

Die Aktie der Deutschen Bank hatte im September 2016 nach einem zehnjährigen Bärenmarkt ein Rekordtief bei 8,83 EUR markiert. Dort startete eine dynamische Kurserholung, die die Notierung bis zum Januar 2017 auf ein 12-Monats-Hoch bei 17,82 EUR beförderte. Seither bewegt sich der Anteilsschein wieder abwärts. Am Mittwoch erreichte er schließlich erneut das Rekordtief aus dem Jahr 2016. Nach einem Rutsch bis auf 8,76 EUR konnte sich der Kurs jedoch deutlich erholen und so per Tagesschluss die alte Tiefstmarke verteidigen. Bei hohem Handelsvolumen formte sich ein bullisher Hammer im Kerzenchart. Im gestrigen Handel bildete sich ein Inside Day aus. Die Chance auf eine zumindest kurzfristige Erholungsbewegung ist gegeben, solange das Hammer-Tief bei 8,76 EUR nicht unterschritten wird. Bestätigungen wären in einem Anstieg über die Marken 9,11 EUR und 9,26 EUR zu sehen. Das potenzielle Erholungsziel ist die 20-Tage-Linie bei aktuell 9,47 EUR. Ein Tagesschluss darüber würde das kurzfristige Chartbild deutlicher aufhellen und das letzte Zwischenhoch bei 9,85 EUR in den Fokus rücken. Dessen Überschreitung würde den mittelfristigen Abwärtstrend brechen und ein erstes Indiz für eine bedeutendere Bodenbildung liefern. Ein Rutsch unter 8,76 EUR – insbesondere per Tagesschluss – würde die unmittelbare Fortsetzung des Abwärtstrends in Richtung 8,58 EUR, 8,28 EUR und eventuell 7,70-7,99 EUR nahelegen.

Quelle: Commerzbank
Erhalten von der Commerzbank am 29.06.2018 um 09:55 Uhr.
Veröffentlicht durch Börse Stuttgart am 17.05.2018 um 10:10 Uhr.
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