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Dividende steigt auf 1,10 Euro · 27. März 2017

Ströer bestätigt Rekordergebnis in 2016

Ströer erhöht Dividende
Quelle: Ströer/Presse
Gute Nachrichten für die Aktionäre des MDAX-Unternehmens Ströer: Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr steigt die Dividende auf 1,10 Euro. Die Aktie legt daraufhin leicht zu.

- von Cornelia Frey, Börse Stuttgart News Redaktion -
 
Der Werbevermarkter Ströer möchte seine Aktionäre stärker am höheren Gewinn beteiligen als erwartet. Die Dividende solle auf 1,10 Euro je Aktie erhöht werden, teilte das MDAX-Unternehmen am Montag anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts mit. Beobachter hatten lediglich mit einer Erhöhung auf einen Euro gerechnet. Im Vorjahr hatte Ströer eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie gezahlt.

Vorläufige Zahlen und Ausblick bestätigt

Ströer bestätigte die bereits im Februar vorgelegten Zahlen für 2016 und den Ausblick auf das laufende Jahr. Das Unternehmen konnte unter anderem durch Übernahmen seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 36 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro steigern. Das organische Wachstum betrug rund 7 Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 37 Prozent auf 285 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit knapp 72 Millionen Euro rund 22 Prozent mehr als das Jahr davor.
Nach einem guten Start ins laufende Jahr erwartet die Ströer für 2017 ein bereinigtes EBITDA von mehr als 320 Millionen Euro und einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro.
Am Freitag gab das MDAX-Unternehmen bekannt, den Vorstand zu erweitern. So hat der Aufsichtsrat Christian Schmalzl zum Co-Vorstandschef neben Udo Müller ernannt.

Aktie kann weiter zulegen

Mit den guten Nachrichten im Rücken kann die Aktie heute gegen den Trend leicht zulegen und steigt knapp ein Prozent auf 47,50 Euro. Der Index für mittelgroße Unternehmen, der MDAX, verliert hingegen knapp ein Prozent.
Im vergangenen Jahr hatte die Aktie unter den Attacken des Hedgefonds und Leerverkäufers Muddy Waters deutlich an Wert verloren. Im Vergleich zu ihrem Rekordhoch von Ende 2015 sank der Kurs um fast 50 Prozent. Nachdem die Aktie im Dezember bis auf 35,10 Euro im Tief gefallen war, ging es seitdem um rund 35 Prozent nach oben. Vom Rekordhoch bei über 61 Euro ist die Aktie aber noch immer ein gutes Stück entfernt.