Nachrichten

Gastbeitrag Commerzbank · 09.01.2019 09:04 Uhr

Marktüberblick: Hugo Boss nach Empfehlung gesucht

Schild mit der Aufschrift Hugo Boss
Quelle: M DOGAN/Shutterstock
Beitrag teilen
Am deutschen Aktienmarkt dominierten mit der Hoffnung auf eine Annäherung der USA und China im Handelsstreit die positive Vorzeichen. Zusätzliche Unterstützung lieferten taubenhafte Kommentare aus den Reihen der US-Notenbank.

-Gastbeitrag Commerzbank-
Faktor-Zertifikate der Commerzbank auf Hugo Boss
Zum Faktor-Zertifikate-Finder
Negative Konjunkturdaten wurden vor diesem Hintergrund von den Marktteilnehmern ausgeblendet. Der DAX gewann 0,52 Prozent auf 10.804 Punkte hinzu. MDAX und TecDAX stiegen um 1,42 und 0,29 Prozent. In den drei Indizes gab es 80 Gewinner und 21 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 69 Prozent. Im DAX wechselten 96,6 Millionen Aktien (Vortag: 73,4) im Wert von 3,83 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,03) den Besitzer. Bei der Sektorenperformance lagen Industrietitel (+1,67%) vor Softwareaktien (+1,48%) und Konsumwerten (+1,43%). Einzige Verlierersektoren waren Telekommunikation (-1,25%), Technologie (-0,51%) und Versicherungen (-0,18%). Bayer belegte mit einem Plus von 2,58 Prozent die DAX-Spitze. Stützend wirkte hier der Erfolg in einem Patenrechtsstreit in Indien. Fresenius SE büßte am anderen Ende nachrichtenlos 2,43 Prozent ein. Hugo Boss haussierte nach einer positiven Analysteneinschätzung als stärkster Wert im MDAX um 5,48 Prozent.

Wall Street: Erholugn setzt sich fort

An der Wall Street setzten die Indizes ebenfalls ihre Erholungsrally fort. Der Dow gewann 1,09 Prozent auf 23.787 Punkte hinzu. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,98 Prozent auf 6.552 Zähler nach oben. Die Marktbreite war positiv. 76 Prozent der Werte an der NYSE endeten im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Es gab 14 neue 52-Wochen-Hochs und zehn neue Tiefs. Alle Sektorindizes verbuchten Aufschläge. Vor allem die Aktien von Immobilienunternehmen und Kommunikationsdienstleistern waren gesucht.

US-Dollar mit Auftrieb

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,29 Prozent fester bei 95,93 Punkten. EUR/USD gab um 0,30 Prozent auf 1,1439 USD nach. Mit Blick auf die anderen Majors war der Kanada-Dollar stark gesucht, während das Pfund Sterling mit wieder in den Fokus gerückten Brexit-Sorgen deutlich unter Druck stand.
Der S&P GSCI Rohstoffindex gewann 1,36 Prozent auf 394,47 Punkte hinzu. Brent-Öl stieg um 2,35 Prozent auf 58,68 USD. US-Erdgas notierte 1,77 Prozent höher bei 3,00 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 0,53 Prozent auf 2,65 USD. Gold büßte nach Gewinnmitnahmen 0,28 Prozent auf 1.286 USD (1.123 EUR) ein. Silber verlor 0,32 Prozent auf 15,71 USD. Platin und Palladium konnten hingegen um 0,44 respektive 2,18 Prozent zulegen. Palladium markierte dabei ein neues Rekordhoch bei 1.267 USD.
Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,12 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um einen Basispunkt auf 0,23 Prozent. Der Euro-Bund-Future verabschiedete sich 0,04 Prozent tiefer bei 163,71 Punkten aus dem Handel. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verbesserte sich um drei Basispunkte auf 2,73 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 1,37 Prozent auf 150,56 Punkte.
Heute stehen von der Makroseite die deutschen Exportdaten sowie das Protokoll der letzten Fed-Sitzung im Fokus. Daneben richtet sich der Blick auf Cropenergies mit Quartalszahlen.
 
Erhalten von der Commerzbank am 09.01.2019 um 08:58 Uhr.
Veröffentlicht durch Börse Stuttgart am 09.01.2019 um 09:06 Uhr.
Bitte beachten Sie den Disclaimer und die Risikohinweise
Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise und Angaben zu Interessenkonflikten